Die eco Internet Awards
Tradition und Innovation: Das ist der eco Internet Award. In über zehn Jahren hat er sich zur wichtigsten Auszeichnung der Internetbranche entwickelt - und ist dabei immer mit der Zeit gegangen. Werfen Sie einen Blick hinter die Kulissen des Preises mit Harald A. Summa, eco Geschäftsführer, im Interview.
eco verleiht in diesem Jahr zum 12. Mal die Internet Awards – wie verbindet sich eine so traditionsreiche Auszeichnung mit einer hochinnovativen Branche?
Für den begehrten eco Internet Award ist es wichtig, mit den Trends der Internetwirtschaft zu gehen und dabei die etablierten Teilbranchen nicht zu vernachlässigen. Nahezu von Anfang an dabei sind zum Beispiel die Kategorien Hosting und Mobile – das sind Bereiche unserer Branche, die schon sehr lange eine große Rolle spielen. Andere Kategorien wechseln und passen sich aktuellen Entwicklungen an. Die Kategorien des eco Internet Award sind also auch ein Spiegel der Trends in der Internetwirtschaft.
Was hat sich denn da im Laufe der Zeit getan?
2005 etwa haben wir zum ersten Mal einen Award im Bereich ISP ausgeschrieben, 2008 gab es erstmals einen Preis im Bereich Content. Letztes Jahr waren die neuen Top Level Domains ein großes Thema für die Branche und für viele Markeninhaber, deswegen hatten wir 2011 die Kategorie „Bester Registrar“. In diesem Jahr wollen wir noch stärker innovative Ideen fördern und die Vernetzung zu anderen Branchen vorantreiben.
Dazu gibt es drei Kategorien, die man nicht direkt mit dem Internet in Verbindung bringt …
Wir verleihen 2012 zum ersten Mal Awards in den Branchen Automotive, Healthcare und Handel, denn gerade diese Sektoren nutzen immer mehr Internettechnologien: IP-basierte Pflegesysteme, internetgesteuerte Car-to-Car-Kommunikation oder Logistiklösungen, die in der Cloud zur Verfügung stehen – die Innovationsmöglichkeiten sind schier unendlich. Wir wollten zeigen, dass bei diesen Branchen starke Synergien mit der Internetwirtschaft bestehen und eine stärkere Vernetzung fördern. Dieses Konzept ist gut aufgegangen, denn uns haben einige interessante Bewerbungen in diesen Kategorien erreicht.
Wer entscheidet darüber, welche Bewerber die innovativsten, also die Gewinner, sind?
Das macht eine hochkarätig besetzte Fachjury, die die Kandidaten auf Herz und Nieren prüft. Dabei freuen wir uns, dass wir sowohl Branchenvertreter als auch Wissenschaftler und Medienvertreter gewinnen konnten, etwa Prof. Dr. Paul Alpar von der Philipps-Universität Marburg, Prof. Dr. Norbert Pohlmann vom Institut für Internet-Sicherheit und Guido Piech vom IT-Mittelstand MEDIENHAUS Verlag. Diese treffen nun gemeinsam die Entscheidung, wer bei der großen Gala am 5. Juli in Köln den Pokal bekommt.
Den Award in der Tasche und was dann?
Sowohl für die Gewinner als auch für die Nominierten ist der eco Internet Award ein Prestigeobjekt. Die Preise und Urkunden haben einen repräsentativen Platz in so mancher Unternehmenszentrale, denn damit wird dokumentiert: Wir gehören zu den Besten der Branche. Neben der eco Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, von der die Unternehmen in dem Zusammenhang profitieren, erhalten sie zudem eigene Marketingmaterialien, wie etwa ein Award-Logo. Diese können sie einsetzen, um sich einen Wettbewerbsvorteil zu verschaffen.

