Das Whitepaper fasst die Ergebnisse der Arbeit der ASTF zusammen. Es liegt in einer Vollversion sowie in einer Kurzversion vor, die zudem in englischer Übersetzung verfügbar ist. Mit dem Papier sollen Internet Service Providern Informationen über Maßnahmen zur Spam-Bekämpfung zur Verfügung gestellt werden, mit denen die Belästigung von Nutzern durch nicht angefordert zugesendete E-Mails vermindert wird, ohne die Zustellung legitim versendeter E-Mails zu beeinträchtigen.
Das Papier richtet sich an technisch und organisatorisch Verantwortliche bei Internet Service Providern, die in Deutschland ihre Leistungen anbieten, es reflektiert mithin die nach deutschem Recht wohl derzeit bestehenden Möglichkeiten und Grenzen der Spam-Bekämpfung. Weiterhin wird die Differenzierung zwischen zulässigerweise versendeten Mails und Spam nach Kriterien getroffen, die durch die Rechtsprechung bzw. nunmehr durch die Umsetzung der Datenschutzrichtlinie für elektronische Kommunikation (2002/58/EG) durch die UWG-Novelle vorgegeben sind.
Die hier niedergelegten Empfehlungen sollen sowohl Internet Service Providern wie auch Mailversendern ein rechtskonformes und effizientes Agieren bei Meidung von Haftungsrisiken und Effizienzverlusten, beispielsweise durch Overblocking, ermöglichen.