Kategorienarchiv: Internet Governance

Plattform für Domainer bei Kölsch und Halvem Hahn

eco initiiert dotKölsch Stammtisch

Die Stammtischrunde war groß und bunt: Rund 30 Domainer und Vertreter von Unternehmen der Domainbranche kamen am 2. November im Brauhaus Früh am Dom bei obergärigem Bier zusammen, um sich im informellen Rahmen über aktuelle Themen und Herausforderungen auszutauschen. Nach der Auftaktveranstaltung bei eco am Nachmittag, die gefragt hatte: „Brauchen Domainer eine Lobby?“, war klar: Domainer, Registrare und andere Branchenunternehmen wünschen sich eine Netzwerk-Plattform in professionellem Rahmen.

Mit dem ersten Treffen des Stammtisches dotKölsch hat eco nun sein Engagement zu Domainthemen, die im eco Names & Numbers Forum seit einiger Zeit aktiv bedient werden, um organisiertes Networking ausgeweitet. „Aus den Gesprächen beim Kölsch konnten wir einige Themen mitnehmen, die den Teilnehmern unter den Nägeln brennen“, freut sich RA Thomas Rickert, Leiter des eco Names & Numbers Forums. So wird es auf vielfachen Wunsch beim nächsten Stammtisch um steuerrechtliche Fragen rund ums Domaining gehen. Nach einem Fachvortrag zum Thema und anschließender Diskussion gibt es dann wieder ausreichend Gelegenheit zum Networking.

Weitere Informationen zum Termin und zur Anmeldung in Kürze hier.

Regionale Netzidentität mit dotStadt

eco - Verband der deutschen Internetwirtschaft informiert Städte und private Initiativen zu Planung und Bewerbung für neue geoTLDS

Städte, Länder und Regionen werden in naher Zukunft bei der ICANN (Internet Corporation for Assigned Names and Numbers) Bewerbungen um den Betrieb eigener so genannter geoTLDs einreichen - .köln, .nrw oder .ruhrgebiet sind dann genauso möglich wie jetzt .de, .com oder .info. In Hinblick auf das Bewerbungsverfahren und den Betrieb der geoTLDs treten dabei eine Reihe von Fragen auf. Der eco Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V. informiert in der Veranstaltung „dotStadt – Zielgruppen, rechtliche Rahmenbedingungen und Perspektiven“ am 19. November in Köln zu Anforderungen und Chancen der neuen Top-Level-Domains.

„Bei den Stadtverwaltungen besteht vielfach Unsicherheit, wie sinnvoll eine eigene geoTLD ist. Selbst wenn eine Stadt oder Region kein Interesse an einer geoTLD hat, ist es ausgesprochen wichtig, über die Rahmenbedingungen informiert zu sein. In vielen Fällen  werden sich private Initiativen bei der ICANN um die dotStadt-TLD bewerben und in Zuge von Bewerbung und Betrieb an die Stadt herantreten. Die Stadtverwaltungen sollten dann gut informiert sein, um geeignete Kooperationen zu vereinbaren“, sagt RA Thomas Rickert, Leiter des eco Names & Numbers Forum und Initiator der Veranstaltung. In der ganztägigen Veranstaltung informieren Experten zum aktuellen Stand bei Bewerbungsverfahren, technischen Anforderungen und Prozessen bei der ICANN, außerdem werden Konzepte für eine Kooperation im Verhältnis von Stadt und Registry vorgestellt sowie die Chancen neuer Top-Level-Domains als Wirtschaftsmotor thematisiert. Informationen zur Veranstaltung „dot Stadt - Zielgruppen, rechtliche Rahmenbedingungen und Perspektiven“ finden sich unter http://www.eco.de/2009/veranstaltungen/dotstadt-voraussetzungen-rechtliche-rahmenbedingungen-und-perspektiven.html. Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung aber erforderlich. Die Veranstaltung wird unterstützt von CORE und VersiSign.Über das eco Names & Numbers ForumDas eco Names & Numbers Forum bietet Unternehmen der Domainbranche eine Plattform für Interessenvertretung und Networking. Veranstaltungen informieren über aktuelle Entwicklungen auf politischer Ebene, in Gesetzgebung, Rechtsprechung und technischen Belangen. Zielgruppe sind Registries, Registrare, Reseller, Unternehmen des Zweitmarktes, Domainer und Berater. Vetreter des eco nehmen außerdem regelmäßig an den ICANN Meetings teil, vertreten dort die Interessen der Branche und sind so immer auf dem aktuellsten Stand der Entwicklungen. Weitere Informationen finden sich unter http://numbers.eco.de/. Mit dem Domainer-Stammtisch „dotKölsch“ in Köln hat eco außerdem kürzlich einen Treffpunkt für Unternehmen der Domainbranche geschaffen, der dem informellen Austausch dienen soll. Weitere Termine in Kürze unter http://numbers.eco.de/. eco (www.eco.de ) ist seit über zehn Jahren der Verband der Internetwirtschaft in Deutschland. Die mehr als 400 Mitgliedsunternehmen beschäftigen über 300.000 Mitarbeiter und erwirtschaften einen Umsatz von ca. 75 Mrd. Euro jährlich. Im eco-Verband sind die rund 230 Backbones des deutschen Internet vertreten. eco versteht sich als Interessenvertretung der deutschen Internetwirtschaft gegenüber Politik und in internationalen Gremien. Als Expertennetzwerk befasst sich eco mit aktuellen Themen wie Internetrecht, Infrastruktur, Online Services und E-Business.

Nichts spricht gegen einen Schnellstart regionaler Top-Level-Domains

eco - Verband der deutschen Internetwirtschaft plädiert für eine zügige und pragmatische Entscheidung der ICANN

Beim 36. Meeting der ICANN (Internet Corporation for Assigned Names & Numbers) in Seoul setzen sich in einer Anhörung heute Vertreter der Step-by-Step-Initiative des CORE Internet Council of Registrars erneut dafür ein, dass sich Städte und Regionen sowie kulturelle und linguistische Initiativen in einem separaten Fenster schon jetzt um neue Top-Level-Domains bewerben können. Der eco Verband der deutschen Internetwirtschaft e.V. unterstützt diese Initiative. Die Bewerbung um geoTLDs ist in Hinblick auf Markenrechte problemlos, weswegen eine Einführung unabhängig von Bewerbungsfenstern für andere neue Top-Level-Domains erfolgen könnte.

„Etliche professionelle Initiativen wie .berlin oder .bcn für Barcelona haben ihre Bewerbung längst fertiggestellt und große finanzielle Mittel in das Projekt investiert. Umso wichtiger ist es, dass sie ihre Bewerbung jetzt realisieren können“, sagt eco Geschäftsführer Harald A. Summa. „Wir wünschen uns daher, dass die ICANN dieses pragmatische Vorgehen unterstützt.“ Dirk Krischenowski, Geschäftsführer von dotBerlin, ergänzt: „Unterstützer, Investoren und Geschäftspartner von geoTLD-Initiativen möchten natürlich langsam Ergebnisse sehen, denn von unserer Seite sind alle Voraussetzungen für eine professionelle Bewerbung erfüllt. Wir warten nur auf den Startschuss.“

Das straffere Bewerbungsverfahren für geoTLDs soll weder die Bewerbungskosten noch die Anforderungen an eine Bewerbung berühren. Sollten bei der Bewerbungsprüfung Einsprüche erhoben werden, rutscht der Bewerber automatisch in die spätere Bewerbungsrunde. Neben eco unterstützen auf deutscher Seite dotBerlin, dotHamburg und dotKoeln die CORE Step-by-Step-Initiative. Weitere Informationen finden sich unter http://corenic.org/stepbystep, sowie eine aktuelle Liste der Unterstützer unter http://stepbystep.tel.

eco ist Mitglied der ISPs and connectivity providers Constituency (ISPCP, www.ispcp.info ) der ICANN und vertritt aktiv die Interessen seiner Mitglieder bei der ICANN.

Am 19. November informiert eco in Köln in der Veranstaltung „dotStadt – Voraussetzungen, rechtliche Rahmenbedingungen und Perspektiven“ Vertreter von Städten und Regionen sowie von geoTLD-Initiativen in Expertenvorträgen über die Anforderungen und Rahmenbedingungen einer Bewerbung um regionale oder kulturelle neue Top-Level-Domains. Die Teilnahme ist kostenlos, eine Anmeldung aber erforderlich. Weitere Informationen finden sich unter http://www.eco.de/2009/veranstaltungen/dotstadt-voraussetzungen-rechtliche-rahmenbedingungen-und-perspektiven.html.

ICANN-Anhörung zur Einführung neuer TLDs

Markenschutz und Rights Protection Mechanisms

Am 15. Juli fand in London eine regionale Anhörung der ICANN statt, bei der es um die Erörterung noch offener Fragen bei der Einführung neuer Top Level Domains (TLDs) ging, insbesondere um Aspekte des Markenschutzes und die vom so genannten Implementation Recommendation Team (IRT) vorgestellten „Rights Protection Mechanisms (RPM)". eco schloss sich der Kritik an einer Globally Protected Marks List (GPML) sowie an dem vorgestellten Konzept eines Uniform Rapid Suspension Systems an.

Zudem verwies Thomas Rickert, Leiter des eco Names & Numbers Forum, darauf, dass die Debatte über RPMs den Zeitplan für die Einführung neuer TLDs nicht gefährden dürfte. Interessenten des Bewerbungsverfahrens bräuchten einen verlässlichen Zeitplan und endlich Klarheit über die Bewerbungsbedingungen. Dirk Krischenowski, Geschäftsführer des eco Mitglieds dotBerlin, wies zudem darauf hin, dass die nunmehr diskutierten RPMs vor allen Dingen neue TLDs treffen würden, während Probleme der Verletzung von Markenrechten überwiegend bei den „großen" TLDs wie „.com" aufträten.

Step-by-Step-Initiative und Vorstellung amiando

eco podcast 2009-07

An der zügigen Einführung neuer Top-Level-Domains hapert es noch immer. Um den Prozess zu beschleunigen, hat die Non-Profit-Organisation CORE die „Step-by-Step-Initiative“ ins Leben gerufen. Ziel ist ein strafferes Bewerbungsverfahren für einen Teil der geplanten Top-Level-Domain-Projekte. Matthias Janssen hat darüber mit Dirk Krischenowski gesprochen, der als Geschäftsführer des eco-Mitglieds dot.Berlin die gleichnamige Domain einführen will.

Step-by-Step-Initiative und Vorstellung amiando

Die Organisation von Veranstaltungen ist das Geschäft von amiando. Das Unternehmen bietet onlinebasierte Tools für Einladungsmanagement, Ticketing und Promotion und hat mit diesem Konzept schon mehrere Preise bekommen - unter anderem auch den eco Internet Award. Matthias Janssen im Gespräch mit dem Mit-Gründer Marc P. Bernegger.

Hören Sie doch mal rein!>