Mit dem Politikbrief informiert eco regelmäßig über die dynamischen Veränderungen der Internetwirtschaft. Er gibt einen Überblick über die wichtigsten Themen des Internet, stellt Standpunkte vor und gibt Orientierung für Politik, Wirtschaft und Verbände.
Internetwirtschaft Standort Deutschland | Politikbrief 1.2013
Ein Viertel des gesamten deutschen Wirtschaftswachstums geht auf die Internetwirtschaft zurück – sie ist der Wachstumsmotor unserer Zeit. In dieser Ausgabe befassen wir uns mit der aktuellen und perspektivischen Entwicklung der deutschen Internetwirtschaft. Wie sind die einzelnen Branchensegmente entwickelt? Warum sind deutsche Rechenzentren in Gefahr? Wie können wir den Zukunftsmarkt Cloud Computing stärken?
Dabei haben wir verschiedene Themen aus neuen Perspektiven betrachtet: Welchen Einfluss hat das Internet beispielsweise auf klassische Wirtschaftszweige wie Handel und Automobilindustrie? Und braucht Deutschland einen Internetminister, um dem alle Aspekte unseres Lebens durchdringenden Internet politisch gerecht zu werden? Klar ist: Entscheidungen in der Internetwirtschaft beeinflussen unsere Gesellschaft unmittelbar, oft stärker als andere Wirtschaftszweige. Viel Spaß beim Lesen!
Wie ist Ihre Meinung zum Thema? Ihr Feedback ist uns sehr wichtig, gerne auch über Twitter! Ein Druckexemplar per Post können Sie hier bestellen. Auch in den folgenden Ausgaben stellen wir Ihnen wieder spannende und diskussionswürdige Themen rund um das Internet vor.
Internationale Regulierung | Politikbrief 4.2012
Das Internet – dies weiß inzwischen wirklich jeder – ist kein rechtsfreier Raum. Es unterliegt technischen und inhaltlich-rechtlichen Bestimmungen. Doch wer definiert diese Regeln? Wer regiert das Internet? Regulierung nach Maß und mit Sachverstand ist bislang die Maxime: Das Internet ist so erfolgreich, weil Eingriffe nur getätigt wurden, wo sie nötig waren. Daraus entwickelt hat sich ein heute etablierter Multistakeholder-Ansatz, in dem unterschiedliche nichtstaatliche Gremien für verschiedene Bereiche des Internet verantwortlich sind. Mit seiner wirtschaftlichen Relevanz wächst jedoch auch das Interesse von EU und UN, das Internet mitzugestalten.
In diesem Politikbrief geben wir einen Überblick über die aktuellen Vorhaben der wichtigsten Regulierungsorganisationen. Dabei stellen sich die Fragen: Welche Institutionen bringen die nötige Struktur und Sachkompetenz für die künftige Verwaltung des Internet mit? Wo ist Regulierung überhaupt nötig? Die Vergangenheit lehrt: Das Internet benötigt nur sehr wenig Eingriffe, um sich auch weiterhin erfolgreich zu entwickeln. Zu viel Regulierung würde seiner Entwicklung und somit der Weltwirtschaft nachhaltig schaden. Viel Spaß beim Lesen!
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Leistungsschutzrecht | Politikbrief 3.2012
Die „Hamburger Erklärung“ einiger großer Presseverleger hat Einzug in den Koalitionsvertrag gehalten: Die Bundesregierung strebt ein Leistungsschutzrecht für Presseverlage zur Verbesserung des Schutzes von Presseerzeugnissen im Internet an. Was auf den ersten Blick harmlos daherkommt, hat eine gewaltige politische Diskussion und einen geschlossenen Protest nahezu der gesamten deutschen Industrie ausgelöst. Über 20 Wirtschaftsverbände, darunter eco, hatten sich bereits 2011 gegen die Ergänzung des Urheberrechts ausgesprochen, von der die Verlage sich Zusatzerlöse in Milliardenhöhe erhoffen.
Derzeit liegt das Leistungsschutzrecht als Kabinettsentwurf vor – ein guter Zeitpunkt, den Gesetzesentwurf und seine Implikationen genauer zu betrachten. Wo die Diskussion gerade steht und welche Auswirkungen das Leistungsschutzrecht auf Innovationskraft und Informationsfreiheit in Deutschland haben wird, beleuchten wir in dieser Ausgabe des Politikbriefs näher. Neben rechtlichen Unklarheiten und erheblichen Kollateralschäden stellt sich für den Gesetzgeber insbesondere die Grundsatzfrage: Ist die geforderte Rechtsänderung ordnungspolitisch überhaupt angezeigt? Viel Spaß beim Lesen!
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IPv6 | Politikbrief 2.2012
IPv6 – die nächste Internetrevolution? Das Internet ist der Wirtschaftsmotor unserer Zeit: Allein in Deutschland trägt die Internetwirtschaft mit 24 Prozent zum Wirtschaftswachstum bei – Tendenz steigend. Doch was tun, wenn ein technisches Detail diese Entwicklung gefährdet? Dieser Fall ist 2012 eingetreten – im Januar wurden die letzten IP-Adressen des Standards IPv4 vergeben. Diesem Umstand stehen immer mehr neue Websites, Netzwerk- und Endgeräte gegenüber, die einer IP-Adresse bedürfen. Als einzig vernünftige Lösung für die knappen Adressressourcen bleibt nun der Wechsel zu IPv6 mit seinen 340 Sextillionen Adressen.
Der 6. Juni ist IPv6-Launch-Tag – es ist Zeit, sich mit dem Standard genauer auseinanderzusetzen. In der vierten Ausgabe des eco Politikbriefs stellen wir Ihnen die verschiedenen Aspekte zu IPv6 vor: Von der technischen Funktionsweise über daraus resultierende Datenschutzleitlinien bis hin zu der Frage, wann die neuen Adressen eingeführt werden und was die Umstellung für Wirtschaft, Politik und Verbraucher bedeutet. Dabei greifen wir auch aktuelle Ergebnisse des IPv6-Kongresses auf und gewähren Einblick in das Leben mit IPv6, wie es in zehn Jahren aussehen könnte. Viel Spaß beim Lesen!
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