ZEIT ONLINE, frents und Deutsche Welle gewinnen eco Content Star

Verband der deutschen Internetwirtschaft kürt beste Plattform, innovativstes Content-Start-up und bestes Format

Content is King – eco kürte die Kings of Content: frents ist das innovativste Content Start-up, ZEIT ONLINE ist die beste Content-Plattform und die Deutsche Welle hat mit „Mission Berlin“ das beste Content-Format. Das hat die Jury entschieden, die beim gestrigen 4. Cologne Web Content Forum von eco – Verband der deutschen Internetwirtschaft die Sieger des eco Content Stars gewählt hat. Der Preis ist in diesem Jahr zum ersten Mal in den drei Kategorien vergeben worden. Zusätzlich bekommt favsol einen Sonderpreis für das innovativste Content-Start-up aus Nordrhein-Westfalen, den MEDIEN.NRW, die Standortentwicklungsagentur des Landes, bereitstellt.

ZEIT ONLINE, frents und Deutsche Welle gewinnen eco Content Star

Am meisten schwitzen mussten dabei die Content-Start-ups, die in einem Elevator Pitch die Jury mit Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft und Journalismus in 60 Sekunden von ihrem Geschäftsmodell überzeugen mussten. „Die Konzepte der Sieger in diesem Jahr zeigen eine klare Nutzerorientierung, gute Inhalte, zukunftsfähige Geschäftsmodelle und eine schöne Portion Spieltrieb“, fasst Harald A. Summa zusammen, eco Geschäftsführer und Jurymitglied.„Wir freuen uns ganz außerordentlich über diese besondere Ehrung“, sagt Philipp Sebastian Rogge, dessen Unternehmen frents sich gegen sieben andere Kandidaten durchsetzen und den eco Content Star für das innovativste Content Start-up mit nach Hause nehmen konnte. „Wir machen Sammeln zu einem sozialen Erlebnis, indem User Dinge aus ihrem Besitz online abbilden und mit Freunden und Nachbarn auf vielfältige Weise teilen können.“Ein Sonderpreis von MEDIEN.NRW für das innovativste Content-Start-up aus Nordrhein-Westfalen ging an die favsol GmbH. „favsol bietet Social-Commerce-Lösungen inklusive Social Marketing für facebook, weil hier der Käufer zum Freund und Fan wird – und damit zum treuen Kunden“, erklärt Gründer Ali Wassim. favsol erhält von MEDIEN.NRW im Rahmen einer internationalen Veranstaltung im Herbst 2011 die Chance, sich vor einem hochkarätig besetzten Gremium aus Investoren und Experten zu präsentieren. Außerdem wird das Start-up durch MEDIEN.NRW und Partner darin unterstützt, sich am Standort zu vernetzen.Den Wettbewerb um die beste Content-Plattform konnte ZEIT ONLINE für sich entscheiden. Nicht nur das breite Themenspektrum von ZEIT ONLINE, so die Laudatio,  sei hervorzuheben, sondern auch die bewusste Entscheidung, Qualität vor Quantität zu stellen. Dabei sei der Grundton zwar kritisch, aber immer auch optimistisch und dem Internet gegenüber offen und positiv. „Dieser Preis ist eine weitere Bestätigung für ZEIT ONLINE, dass man mit konsequenter Konzentration auf qualitativ hochwertige Inhalte im Internet Reichweiten- und wirtschaftlichen Erfolg haben kann", sagte Christian Röpke, Geschäftsführer der Zeit online GmbH nach der Preisverleihung.Der eco Content Star für das beste Content-Format geht an die Deutsche Welle für das Portal Mission Berlin “. Hier können Nutzer aus der Perspektive eines Computerspielers mit der virtuellen Heldin Anna in Berlin die Feinde des wiedervereinigten Deutschlands bekämpfen und dabei ganz nebenbei Deutsch lernen. Neben Informationen zu Land und Leuten gibt es auf dem Portal auch die einzelnen Folgen als Podcasts und Lernmaterialien zum Download.  „Wir möchten mit Lernangeboten wie ‚Mission Berlin’ unseren Programmauftrag ‚Förderung der Deutschen Sprache’ in zeitgemäßer Form erfüllen“, sagt André Moeller, Redaktionsleiter bei der Deutschen Welle. Das geschieht unter Nutzung aller verfügbaren Content-Verbreitungswege. Dazu gehört auch die Entwicklung mobiler Lernszenarien, wie der iPhone App zu Mission Berlin.Netzneutralität: ja, Leistungsschutzrecht: nein, Social Media: nichts überstürzenDas 4. Cologne Web Content Forum hat am gestrigen Donnerstag Medienschaffende, PR-Verantwortliche und Content-Experten in Köln versammelt. In lebhaften Diskussionen ging es um Leistungsschutzrecht und Netzneutralität, Finanzierungsmodelle für hochwertigen Content und Erfolgsmessung im Web 2.0. Warum das Leistungsschutzrecht die Architektur des Internet auf den Kopf stellen würde, das Aufgeben von Netzneutralität neue Geschäftsmodelle erschwert und Social-Media-Marketing nicht schnell geht, erfahren Sie im Veranstaltungsbericht und den Interviews mit den Referenten der Veranstaltung; sie sind in Kürze unter https://www.eco.de/ bzw. www.youtube.com/user/ecoAssociation verfügbar.  Informationen zur Agenda und Referenten gibt es unter http://webcontentforum.de/, Eine Sammlung der Berichte zur Veranstaltung hier. Das 4. Cologne Web Content Forum wurde unterstützt von e-spirit, MEDIEN.NRW, onion.net sowie dem Basic Thinking Blog, medial digital und dem Webstandards Magazin.