Frankfurt
16.04.2024
12:00 - 17:00 Uhr

Für Betreiber kritischer Infrastrukturen ist die ICT-Resilienz ein zentrales Thema und zugleich auch eine große Herausforderung. Stadtwerke sind per gesetzlicher Definition Betreiber KRITIS-relevanter Infrastrukturen. Für den unterbrechungsfreien Betrieb von Glasfasernetzen ist die Kontinuität der Stromversorgung daher von entscheidender Bedeutung.

Energieversorger, die auch zugleich Telekommunikationsanbieter sind, haben erhöhten Bedarf an resilienten Netzinfrastrukturen. Die Vermeidung von Ausfällen bzw. die zeitnahe Wiederherstellung von Netzwerk-Verfügbarkeit steht hierbei im Fokus.

Cyber-Attacken, als auch beabsichtigte und unbeabsichtigte Beschädigung der physischen Infrastruktur führen zu temporären Ausfällen. Adaptives und insbesondere weitsichtiges Risikomanagement ist für den Energieversorger-Markt und die Kommunen erforderlich!

Die eco Kompetenzgruppen Netze und KRITIS befassen sich intensiv mit diesen Themenstellungen. Die verteilte Verantwortung fĂĽr die Resilienz physikalischer Infrastrukturen und die Sicherheit des Internets erstreckt sich dabei ĂĽber mehrere Parteien und Infrastruktur-Layer. FĂĽr die Telekommunikation geht das von ĂĽberregionalen Backbone-Trassen ĂĽber Internetknoten und Verteilnetze, bis hin zu den Zugangsnetzen und AnschlĂĽssen auf Kundenseite. Redundanz bedeutet u.a. eine 2n-Glasfaserverbindung, gezielte RingschlĂĽsse und redundante Anbindungen an Internetaustauschknoten wie den DE-CIX oder einen anderen regionalen IXP.

Auch Energieversorger benötigen einen hochperformanten Netzbetrieb für das Management ihrer Stromversorgung, insbesondere für die durch Volatilität gekennzeichneten erneuerbaren Energien. Über dieses komplexe Zusammenspiel sowie Resilienz-Empfehlungen für die Umsetzungspraxis möchten wir mit Ihnen im Rahmen dieser Veranstaltung eingehend diskutieren.

Die international tätige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PWC hat Bedrohungs- und Störfall-Szenarien sowie Möglichkeiten der Prävention untersucht. Ein aus dieser Untersuchung resultierendes Resilienz-Paper für Telekommunikationsanbieter wurde im Rahmen der ersten eco Resilienz-Veranstaltung im Oktober 2023 vorgestellt.

In dieser Folgeveranstaltung möchten wir auf die Herausforderungen von Stadtwerken und kommunalen Netzbetreibern näher eingehen. Anhand von Best-Practices wollen wir erste Erfahrungen und Synergien aufzeigen. Über weitergehende Resilienz-Empfehlungen für die Umsetzungspraxis möchten wir uns mit Ihnen im Rahmen dieser Veranstaltung eingehend austauschen.

Ort:

DE-CIX Meeting Center
LindleystraĂźe 12
60314 Frankfurt am Main

Agenda

12:00
Registrierung & Networking
13:00
BegrĂĽĂźung
• Dr. Falk von Bornstaedt, Leiter eco Kompetenzgruppe Netze
• Ulrich Plate, Leiter der eco Kompetenzgruppe KRITIS
13:15
Einleitung: KRITIS - Status Quo und Ausblick
• Ulrich Plate, Leiter der eco Kompetenzgruppe KRITIS
13:30
Regulatorik und nächste Schritte - Resilienzanforderungen für Stadtwerke und kommunale Organisationen
• Mailin von Knobelsdorff, PwC
14:00
Paneldiskussion I - Resilienz fĂĽr Infrastruktur in der Telekommunikation
• Dr. Thomas King, DE-CIX Management GmbH
• Klaus Landefeld, eco - Verband der Internetwirtschaft e.V.
• Wolfram Rinner, GasLINE GmbH & Co. KG
• Jörg Steins, LEW Telnet GmbH
• Lorenz Grehlich, M-net Telekommunikations GmbH
Moderation: Sabine Zimmermann, Dr. Falk von Bornstaedt
15:00
Kaffeepause & Networking
15:30
Resilienzstärkung von Kommunen hinsichtlich KRITIS-Gefahren
Dr. rer. nat. Hans-Walter Borries, Vorstand BSKI e.V.
16:00
Paneldiskussion II - Fokus Energiemarkt und Kommunen
• Dr. Eva-Maria Ritter, NetCologne Ges. für Telekommunikation mbH
• Frederik Giessing, 450Connect GmbH
• Wolf Buchholz, Verband kommunaler Unternehmen e.V.
• N.N., BSI
Moderation: N.N., PwC
17:00
Zusammenfassung / WrapUp
• Dr. Falk von Bornstaedt, Leiter eco Kompetenzgruppe Netze
• Ulrich Plate, Leiter der eco Kompetenzgruppe KRITIS
17:15
Ende der Veranstaltung

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