Denkanstöße für das IT-Service-Geschäft der Zukunft
Die Rolle von Systemhäusern im IT-Markt ist heute weniger selbstverständlich als noch vor wenigen Jahren. Sie agieren in dynamischen Wertschöpfungsnetzwerken, in denen sich Zuständigkeiten, Abhängigkeiten und wirtschaftliche Spielräume fortlaufend verschieben.
IT wird von Kunden zunehmend als dauerhafte Leistung erwartet, nicht mehr als Projekt oder Produkt. Gleichzeitig geraten klassische Erlösquellen unter Druck: Margen sinken, Personalkosten steigen, und der Aufwand für Betrieb, Dokumentation und Absicherung wächst. Viele Systemhäuser und MSPs bieten heute Services an, ohne klar beantworten zu können, welche davon langfristig profitabel sind – und welche vor allem Risiko binden.
Über die Zukunft von Systemhäusern entscheidet nicht die nächste Technologie. Ausschlaggebend ist ihre Fähigkeit, gegenüber Kunden und Partnern eine klar abgegrenzte Rolle einzunehmen und einen eigenen, unverzichtbaren Wertbeitrag zu leisten.
Die Workshopreihe „Systemhaus Dialog 2030“ richtet sich an Geschäftsführer und Bereichsleiter, die sich mit diesen Spannungsfeldern aktiv auseinandersetzen wollen.
Im Mittelpunkt stehen unter anderem folgende Fragen:
- Welche Services lassen sich heute noch wirtschaftlich betreiben – und wo subventionieren Systemhäuser ihre Kunden?
- Welche Rolle können und wollen Systemhäuser künftig übernehmen, wenn Themen wie Regulierung und Compliance näher an sie heranrücken?
- Wie verändert der Einsatz von KI die Erwartungen der Kunden – und was davon lässt sich realistisch als eigenes Leistungsangebot abbilden?
- Welche organisatorischen Veränderungen sind notwendig, wenn Beratung, Betrieb und Verantwortung zunehmen, klassische Rollenprofile jedoch nicht mehr greifen?
Dabei geht es nicht um Zukunftsvisionen oder Technologietrends, sondern um konkrete Entscheidungsfragen:
Was müssen Systemhäuser künftig selbst beherrschen – und wo ist ein bewusster Rückgriff auf Partner sinnvoll? Wo stärkt Spezialisierung die eigene Position – und wo erzeugt sie strukturelle Abhängigkeiten? Wie lassen sich Portfolio, Teams und Vertrieb so ausrichten, dass sie unter veränderten Rahmenbedingungen wirtschaftlich tragfähig bleiben?
Die Veranstaltung ist als interaktiver Workshop konzipiert. Kurze Praxisimpulse – unter anderem von MSPs und ausgewählten Akteuren aus dem Channel – bilden den Ausgangspunkt für moderierte Diskussionen. Ziel ist der offene Austausch auf Augenhöhe, nicht die Präsentation fertiger Lösungen.
Der Systemhaus Dialog 2030 adressiert ausschließlich Vertreter von Systemhäusern, MSPs und regionalen CSPs. Die Teilnehmerzahl ist bewusst begrenzt, um einen intensiven und vertraulichen Austausch zu ermöglichen – für Entscheider, die vor echten Weichenstellungen stehen und diese nicht isoliert treffen wollen.
AGENDA
- 12:00 Uhr
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Optional: Besichtigung des Hürther Rechenzentrums von nLighten
Vor dem Event besteht um 12 Uhr die Option, das Hürther Rechenzentrum von nLighten zu besichtigen. Eine Anmeldung hierzu ist im Rahmen der Ticketbuchung möglich. Bitte bringen Sie ein gültiges Ausweisdokument mit.
- 13:00 Uhr
- Registrierung, Lunch & Networking
- 14:00 Uhr
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Begrüßung und kurze Einführung:
Felix Höger, Vorstand, eco Verband der Internetwirtschaft e. V. und EuroCloud Deutschland_eco e. V.
Dr. Nils Kaufmann, Vorstand, EuroCloud Deutschland_eco e. V.
Michael Hase, Manager EuroCloud, eco - Verband der Internetwirtschaft e. V.
- 14:15 Uhr
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Market Insights:
„Zwischen Plattformdominanz und KI-Automatisierung: Wo entsteht künftig die Wertschöpfung von Systemhäusern?“
Jens Tamm, Channel Matter Expert
- 14:30 Uhr
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Market Insights:
„Vertrauen ist das neue Geschäftsmodell - Warum Trusted Advisor die Antwort im KI-Zeitalter ist“
Johannes Rasch, CEO Scaling Champions
- 14:45 Uhr
- Q&A und Diskussion
- 15:00 Uhr
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Best Practices:
„Von der Edge bis zur Cloud: Wenn durch Partnerschaft komplementäre Wertschöpfung entsteht“
Florian Kritzler, Head of Sales Germany, nLighten, & Andreas Knols, Head of Cloud, enthus
- 15:15 Uhr
- Q&A / Diskussion
- 15:30 Uhr
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Best Practices:
„Gemeinsam stärker: Wie die Security-Kompetenz von Gordion in der DIERCK-Gruppe skaliert“
Oliver Lindlar, Managing Director, Gordion Data Systems Technology, & Board-Mitglied der DIERCK GROUP
- 15:45 Uhr
- Q&A / Diskussion
- 16:00 Uhr
- Kaffeepause & Networking
- 16:15 Uhr
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Best Practices:
„Ist der KI-Agent der bessere Systemhausmitarbeiter? – Chancen und Grenzen des KI-Einsatzes im Service-Geschäft“
Tom Schröder, Vice President Partner Sales, NEXOWARE
- 16:30 Uhr
- Q&A / Diskussion
- 16:45 Uhr
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Best Practices:
„One Face to the Customer: Wie man den Kunden nicht mit Dutzenden von Schnittstellen überfordert“
Volker Frank, Geschäftsführer, netable IT Systemhaus
- 17:00 Uhr
- Q&A und Diskussion
- 17:15 Uhr
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Best Practices:
„n.n.“
n.n.
- 17:30 Uhr
- Q&A und Diskussion
- 17:45 Uhr
- Wrap-up und Feedback Was haben die Teilnehmer gelernt, und was können wir besser machen?
- 18:00 Uhr
- Ende der Veranstaltung
- nach 18:00 Uhr
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Gemeinsames Abendessen in einem nahegelegenen Restaurant auf Selbstkostenbasis
Interesse an der Teilnahme kann im Rahmen der Ticketbuchung angegeben werden, damit wir einen entsprechenden Tisch reservieren können.
LOCATION
REGISTRIERUNG
Hinweis zur Anmeldung:
Zielgruppe:
Der Systemhaus Dialog 2030 richtet sich an Geschäftsführer und Bereichsleiter von mittelständischen Systemhäusern, MSPs und regionalen CSPs, die ihr IT-Service-Geschäft strategisch weiterentwickeln möchten. In interaktiven Dialogen und Praxisberichten erhalten sie wertvolle Impulse zu Managed Services, Consulting, Spezialisierung und neuen Marktchancen jenseits klassischer IT-Vertriebsmodelle.
Da die Zahl der Plätze für diese Veranstaltung begrenzt ist, erhalten Teilnehmer:innen aus dieser Zielgruppe sowie eco-Mitglieder bevorzugt einen Platz. Bitte beachten Sie, dass Anmeldungen erst nach Prüfung durch den Veranstalter manuell bestätigt werden müssen.
Bei Fragen schreiben Sie uns bitte eine E-Mail an events@eco.de