20.07.2018

eco kürt die Top-Trends im Internet der Dinge

  • Edge Computing wird zur Schlüsseltechnologie im IoT
  • Sensoren gewinnen als Herz jedes IoT-Prozesses an Bedeutung

Edge Computing ist für das Internet of Things (IoT) eine unverzichtbare Schlüsseltechnologie – und im Jahr 2018 die Nummer eins der Top-Trends. Steigende Datenmengen und der Bedarf nach geringen Latenzzeiten steigern den Bedarf nach solchen Computing-Systemen. „Die Menge der Daten wächst rasant, zugleich sind immer mehr Informationen in Echtzeit relevant, beispielsweise für das autonome Fahren“, sagt Dr. Bettina Horster, Direktorin IoT im eco Verband und Geschäftsführerin der VIVAI Software AG. Edge Computing löst das Problem, indem es die riesigen Datenmengen ohne größere Verzögerung und nah am Ort der Entstehung vorsortiert.

Sensoren und Datenschutz sind weitere Top-Themen

Als Schnittstelle zwischen Nutzern und Geräten sind leistungsfähige Sensoren besonders wichtig für die Entwicklung des Internets der Dinge. Für Bettina Horster sind sie daher der zweite Top-Trend des Jahres: „Sensoren sind die wichtigsten Datenlieferanten. Sie messen Kraft, Licht, Schall, Temperatur, Funkwellen, chemische Zusammensetzungen und viele andere Parameter – und bilden somit das Herz jedes IoT-Prozesses.“

Ein wichtiges Trendthema im Internet der Dinge ist und bleibt der Datenschutz. Die seit Mai geltende EU-Datenschutzgrundverordnung wird den Absatz europäischer Software erhöhen, ist Bettina Horster überzeugt: „Die strengen Vorgaben der DSGVO sind ein Qualitätsmerkmal und ein Argument für Software made in Europe.“ Datensparsamkeit und der achtsame Umgang mit personenbezogenen Informationen sind und bleiben wichtige Parameter im IoT.

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