27.02.2019

RSA Conference in San Francisco: IT-Schutz made in Germany

Vom 4. bis 8. März findet in San Francisco die 28. RSA Conference, eine der weltweit führenden Veranstaltungen im Bereich Cyber-Sicherheit statt. Im German Pavilion des Bundesverband IT-Sicherheit e.V. (TeleTrusT) präsentiert auch der eco – Verband der Internetwirtschaft e. V.  IT-Security made in Germany. Wir haben mit Norbert Pohlmann, Informatikprofessor und geschäftsführender Direktor des Instituts für Internet-Sicherheit an der Westfälischen Hochschule Gelsenkirchen und Vorstandsmitglied des eco über seine Erwartungen an eines der wichtigsten Branchenevents gesprochen.

 

Mit welchen Erwartungen fahren Sie zur RSA Conference? Und warum würden Sie IT-Sicherheitsexperten den Besuch empfehlen?

Auf der RSA-Konferenz in San Francisco kommen jedes Jahr zwölf bis 15.000 IT-Sicherheitsexperten zusammen. Darunter zahlreiche Vorstände der größten US-Unternehmen, Chief Technology Officers (CTO) und weitere wichtige Impulsgeber der Branche, um ihre Strategien für das nächste Jahr vorzustellen. Das ist immer sehr aufschlussreich und mit Sicherheit der interessanteste Teil der Konferenz. Daneben werden wichtige IT-Sicherheitsthemen diskutiert, neue Initiativen, Produkte und Lösungen angekündigt. Das Zusammentreffen der wichtigsten IT-Sicherheitsexperten – auch aus Deutschland – in San Francisco bietet auch eine ideale Plattform zum intensiven Networking.

 

Wo liegen in diesem Jahr die Schwerpunkte?

Wir werden eine Menge darüber erfahren, wie die großen Player der Branche das Thema Künstliche Intelligenz (KI) und Cybersicherheit konkret angehen werden und wie sie sich die Verwendung der dabei entstehenden Daten vorstellen. Weitere Themen werden die europäische Datenschutz-Grundverordnung sein sowie wirksame Strategien, mit denen die größten Cyber-Sicherheitsprobleme beherrscht werden können. Das Besondere in diesem Jahr ist, dass es das „Germany year in the United States“ ist, in dem der Austausch mit den Amerikanern besonders intensiv stattfinden wird, und zu dem auch viele Vertreter aus den deutschen Bundesministerien erwartet werden.

 

Sie sind Moderator von zwei Diskussionsrunden. Was dürfen die Teilnehmer und Besucher von Ihren Sessions erwarten?

Zum einen moderiere ich das „German American Security Form“, das schon seit Jahren die Zusammenarbeit zwischen der deutschen und amerikanischen Seite umsetzt und weiter fördert. Hier werden wir Keynotes von deutschen und amerikanischen IT-Sicherheitsexperten aus Industrie und Verwaltung hören. Außerdem werden deutsche IT-Sicherheitslösungen vorgestellt. Das ist besonders spannend für diejenigen, die innovative Ideen, Policies, Konzepte und Lösungen kennenlernen wollen.

Zum anderen moderiere ich auf der RSA-Konferenz die Session „Innovative Answers to the IoT Security Challenges“. In dieser Session geht es um die Fragestellung, wie das Internet of Things (IoT) sicher umgesetzt werden kann. Insbesondere werden wir die Themen „sichere Connectivity“, „ein risikobasierter Management-Ansatz“ für eine schnelle Reaktion und notwendige Vertrauensmodelle diskutieren. Diese Session ist für alle interessant, die sich für die IT-Sicherheitsherausforderungen und innovativen Lösungen im Bereich IoT-Sicherheit interessieren. Am Mittwochabend werde ich noch eine kleine Ansprache auf dem Deutschen Abend im Deutschen Konsulat in San Francisco halten, bei dem wir uns mit unseren amerikanischen Freunden erneut intensiv über IT-Sicherheit austauschen werden.

Treffen Sie Norbert Pohlmann und weitere IT-Sicherheitsexperten vom eco Verband auf der RSA Conference in San Francisco (North Expo, German Pavilion, Standnummer: 5671-18).

Prof. Dr. Norbert Pohlmann (f)