23.07.2018

Thomas Rickert in EPDP-Team berufen

ISPCP-Vorsitzende ernennen Mitglieder der Constituency für EPDP-Team

Am 17. Mai 2018 verabschiedete der Vorstand der Internet Corporation for Assigned Names and Numbers (ICANN) die vorgeschlagene „Temporary Specification for Registration Data“ für generische Top-Level-Domains (gTLDs).

Diese vorläufige Maßnahme soll die bestehenden WHOIS-Verpflichtungen mit den Anforderungen der der Europäischen Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO) in Einklang bringen. Dies wiederum veranlasste das GNSO-Council, einen so genannten „expedited policy development process“ (EPDP) zu initiieren, um eine Nachfolgeregelung für die vorübergehende Spezifikation zu entwickeln, die im Konsens mit der ICANN-Community erarbeitet wird.

Als Teil der Commercial Constituencies innerhalb des Non-Contracted Parties House im GNSO haben die ISPCP-Vorsitzenden am Freitagnachmittag die Mitglieder der Constituency für das EPDP-Team ernannt. Aus fünf Kandidaten mussten zwei Sitze und ein Vertreter gewählt werden.

Die ISPCP einigte sich auf folgende Kandidaten:

  • Mitglied: Thomas Rickert, eco – Verband der Internetwirtschaft
  • Mitglied: Esteban Lescano, Cámara Argentinia de Internet – CABASE
  • Vertreterin: Fiona Assonga, Vereinigung der Technologiedienstleister Kenias (TESPOK)

eco begrüßt die Entscheidung der ISPCP-Vorsitzenden zu allen Nominierten. Dadurch erhält eco die Möglichkeit, sich aktiv im EPDP einzutragen. Mit der Veröffentlichung des „eco Domain Industry Playbook“ haben das eco Names & Numbers Forum und seine Mitglieder bereits ihre Expertise bewiesen, wie die Domain-Industrie mit der DSGVO in Einklang gebracht werden kann.

Der EPDP muss innerhalb von 12 Monaten nach dem Datum des Inkrafttretens der Temporary Specification (25. Mai 2018) abgeschlossen werden. Während des ICANN 62 wurde der Entwicklung der EPDP-Charta viel Zeit eingeräumt, einschließlich Größe und Zusammensetzung des EPDP-Teams.

„Datenschutz an sich eine gute Sache“