13.12.2021

 eco Vorstand Norbert Pohlmann zu Log4J-Sicherheitslücke: Cyberkriminalität erreicht neues Level – Bundesregierung muss Vertrauen und Sicherheit im Internet weiter fördern

Zur Sicherheitslücke Log4J sagt Prof. Dr. Norbert Pohlmann, Vorstand IT-Sicherheit bei eco – Verband der Internetwirtschaft e.V.:

„Die Bedrohung für unsere Gesellschaft und Wirtschaft durch Cyberangriffe hat durch die Log4J-Sicherheitslücke ein neues, erschreckendes Level erreicht, weil hier IT-Plattformen und -Infrastrukturen involviert sind und somit extrem viele Nutzer betroffen werden. Die Bundesregierung muss jetzt mit den beteiligten Stakeholdern alles daransetzen, die vorhandenen IT-Schwachstellen zügig zu schließen – sichere IT-Infrastrukturen und -Dienste sind die Basis für Vertrauen und damit für den Erfolg der digitalen Transformation. Wir dürfen jetzt auf keinen Fall den Hackern das Feld überlassen.

Eine Regierung, die den digitalen Aufbruch fordert, muss dafür sorgen, dass eine starke IT-Sicherheit an erster Stelle steht und die Basis für alle weiteren digitalpolitischen Schritte bildet.

Dies macht IT-Sicherheit zum zentralen Element für die Digitalisierung. Die IT-Sicherheit und Integrität von Netzen und IT-Diensten muss systematisch gestärkt und ausgebaut werden. Daher ist es wichtig, dass die Politik gemeinsam im Dialog mit Anwendern und Anbietern einen gemeinsamen Ansatz für mehr IT-Sicherheit verfolgt.

Im Koalitionsvertrag der Ampelparteien sehe ich bereits erste gute Ansätze: Dies zeigt sich durch klare Anforderungen wie Security by Design/Default und dem erhöhten Einsatz von Verschlüsselung. Diese Ansätze müssen jetzt dringend vom Papier in die Praxis umgesetzt werden.“

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