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Tagesordnungspunkt 14

eco unterstützt Digitale Agenda der Bundesregierung

  • Digitale Agenda ist gute Ausgangsbasis – jetzt muss zeitnah Prozess zur Umsetzung starten
  • Vertrauen und Sicherheit richtiges Kernziel – auch bei IT-Sicherheit europäische Lösung statt nationalen Alleingang anstreben
  • Internationale Einbettung ist erkannt – starke deutsche Position wichtiger den je

Mit der heute vorgestellten Digitalen Agenda trägt die Bundesregierung der zunehmenden Bedeutung der Internet- und Netzpolitik in Deutschland Rechnung und misst der Digitalisierung und dem Internet damit endlich den gebotenen strategischen Stellenwert bei. Die zentrale Herausforderung bei der Digitalisierung der Gesellschaft ist das Finden eines gemeinsamen Grundkonsens bei der Ausgestaltung der Internet- und Netzpolitik, die Digitale Agenda ist ein erster wichtiger Schritt dazu. „Die Digitale Agenda bedeutet für uns den Einstieg in eine neue Internet- und Netzpolitik. Besonders positiv bewerten wir, dass die Bundesregierung mit der Digitalen Agenda zum ersten Mal ein Gesamtkonzept vorlegt, das die bisherigen Strategien und Ansätze zur Internet- und Netzpolitik in den verschiedenen Ressorts zusammenführt“, sagt Oliver Süme, Vorstand Politik und Recht bei eco – Verband der deutschen Internetwirtschaft e. V. „Im nächsten Schritt muss es jetzt natürlich um die zügige Fortentwicklung und konsequente Umsetzung gehen. In drei Jahren, am Ende dieser Legislaturperiode, wird sich die Bundesregierung an dieser Digitalen Agenda messen lassen müssen.“, so Süme. „Wir bestärken die Bundesregierung in ihrer Auffassung, dass es sich dabei um einen Prozess handelt, der einer kontinuierlichen Weiterentwicklung und Anpassung im Dialog mit allen Beteiligten bedarf. In diesen Prozess wird sich eco für die Internetwirtschaft konstruktiv einbringen.“

Ein heute veröffentlichtes eco Positionspapier liefert eine erste Einschätzung und Bewertung der Digitalen Agenda in den für die Internetwirtschaft besonders relevanten Handlungsfeldern.

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eco lehnt IT-Sicherheitsgesetz als nationalen Alleingang ab

„eco befürwortet grundsätzlich die Pläne des Innenministers, Deutschland zum führenden Standort im Bereich IT-Sicherheit auszubauen. Dies kann Deutschland einen Standort- und Wettbewerbsvorteil im europäischen und internationalen Markt für innovative Sicherheitslösungen und Anwendungen bringen. Ein IT-Sicherheitsgesetz als nationalen Alleingang – so wie es jetzt als Referentenentwurf konkretisiert vorliegt – lehnen wir allerdings ab. Gerade auch im Hinblick auf die im Entwurf genannten Betreiber kritischer Infrastrukturen, die teilweise europa- bzw. weltweit tätig sind, sind nationale Alleingänge nicht hilfreich. Die Bundesregierung sollte besser eine europaweite Regelung im Rahmen der geplanten NIS-Richtlinie anstreben, um den betroffenen Unternehmen unnötig hohe Kosten zu ersparen.“

Lesen Sie hier das Positionspapier IT-Sicherheit!

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Supergeil und Co.: eco Verband zeigt die Dos und Don‘ts des viralen Marketing

Dr. Torsten Schwarz, Leiter der eco Kompetenzgruppe Online-Marketing, warnt Marketingabteilungen vor zu großer Euphorie: „Ein universelles Erfolgsrezept für das perfekte virale Marketing gibt es nicht.“

Wenn der Konsument zum Markenbotschafter wird: Virales Marketing ist in Agenturen und Marketingabteilungen beliebter denn je. Doch eco – Verband der deutschen Internetwirtschaft e. V. warnt: Nicht jeder Spot wird automatisch zum Hit. Dr. Torsten Schwarz, Leiter der eco Kompetenzgruppe Online-Marketing, erklärt: „Der ‚Supergeil‘-Spot von Edeka oder das ‚First Kiss‘-Video von Wren waren allein in diesem Jahr Paradebeispiele, wie sich mit außergewöhnlichen Ideen eine Reichweite und Aufmerksamkeit erzielen lassen, von denen die klassische Werbung nur träumen kann. Doch die Verbreitung ist schwer zu steuern: Ein universelles Erfolgsrezept für das perfekte virale Marketing gibt es nicht.“ Worauf es bei viralen Kampagnen zu achten gilt und wie sich das Risiko eines Misserfolges reduzieren lässt, zeigt der eco Verband in sechs einfachen Tipps Weiterlesen

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Gamescom & Brocade Communications GmbH

Vom 13. bis 17. August findet in Köln die gamescom statt. Bei der weltweit größten Messe für interaktive Spiele präsentieren sich in diesem Jahr rund 700 Aussteller aus aller Welt. Die Veranstalter erwarten auch diesmal rund 340.000 Besucher. Mit auf der Ausstellerseite dabei sind natürlich auch eco und DE-CIX. Wir haben darüber mit Lars Steffen, Mitarbeiter Business Development bei eco, gesprochen.

Spezialist für Netzwerkverbindungen

Die Rechenzentrumslandschaft unterliegt einem stetigen Wandel. Was bleibt, sind die Herausforderungen an die Verfügbarkeit und die Wirtschaftlichkeit durch Eindämmung der Energiekosten. Wer seinen Finger am Puls der Zeit haben will, braucht daher nicht zuletzt eine moderne Netzwerkinfrastruktur. Die Brocade Communications GmbH ist der Spezialist für Netzwerkverbindungen zwischen Server, Storage und Internet. Das Unternehmen mit weltweit rund 4.000 Mitarbeitern ist inzwischen in mehr als 80 Prozent aller Großunternehmen vertreten. In Deutschland sitzt Brocade in Garching bei München und ist seit kurzem eco Mitglied. Wir haben uns mit Frank Kölmel, Senior Director Regional Sales EMEA Central bei Brocade, unterhalten.

Die Shownotes zum Podcast, kostenlose Download- und Abomöglichkeiten finden Sie hier.

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„Spielend neue Welten entdecken“

Mehr als 340.000 Besucher verzeichnete die Gamescom im vergangenen Jahr und hat damit ihren Status als weltweit größte Messe für interaktive Spiele und Unterhaltung weiter ausgebaut. Warum die Gamescom auch für eco eine bedeutende Veranstaltung ist und wie die aktuellen Game-Trends aussehen, verrät Lars Steffen, eco Mitarbeiter für Business Development und Mitgliederentwicklung, im Kurzinterview.
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