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eco: Konsolidierung der Housing- und Hosting-Branche setzt sich fort

  • Aktuelle Großdeals wie die Übernahme der Host Europe Group durch GoDaddy zeigen Konsolidierungstrends der Housing- und Hosting-Branchen
  • Anbieter wollen Skaleneffekte nutzen und geografische Erweiterungen realisieren

Anfang Dezember 2016 prägen zwei Großdeals die Housing- und Hosting-Branche: GoDaddy gewinnt den Bieterwettstreit um die Host Europe Group und der Rechenzentrums-Dienstleister Equinix gibt bekannt, 29 Rechenzentren von Verizon zu übernehmen. „Beide Transaktionen zeigen aktuelle Konsolidierungstrends. Das betrifft sowohl die Hosting-Branche als auch den Bereich Server-Housing/Colocation in Rechenzentren“, sagt Dr. Béla Waldhauser, Leiter der Datacenter Expert Group im eco – Verband der Internetwirtschaft e. V.

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eco reicht Stellungnahme zu neuem Datenschutzgesetzentwurf ein

Am 23.11.2016 hat das Bundesinnenministerium seinen zweiten Referentenentwurf zum Entwurf eines Gesetzes zur Anpassung des Datenschutzrechts vorgelegt. Mit dem Gesetz soll die im April 2016 verabschiedete EU-Datenschutz-Grundverordnung (DS-GVO) für Deutschland umgesetzt werden. Hierzu wird das bisher in Deutschland geltende Bundesdatenschutzgesetz (BDSG) überarbeitet und durch ein neues Datenschutzgesetz (BDSG-neu) ersetzt. Darüber hinaus werden weitere Gesetze überarbeitet und an die DS-GVO angepasst. eco hat zu dem vorliegenden Referentenentwurf gestern eine Stellungnahme beim Bundesinnenministerium eingereicht. Das Bundeskabinett wird sich voraussichtlich im Januar 2017 mit dem Gesetzesentwurf befassen. eco wird die Umsetzung der europäischen Datenschutzgrundverordnung im Rahmen dieses Gesetzgebungsverfahrens und der weiteren Debatte begleiten.

eco Stellungnahme Referentenentwurf neues Datenschutzgesetz

Staatssekretär Gerd Billen bedankt sich für die Arbeit der Internet-Beschwerdestellen: Gemeinsam im Kampf gegen illegale Inhalte im Netz

Am Montag, den 5. Dezember besuchte Staatssekretär Gerd Billen (BMJV) die Vertreter und Mitarbeiter der drei deutschen Beschwerdestellen im eco Hauptstadtbüro und nutze dabei die Gelegenheit, sich für die erfolgreiche und wichtige Kooperationsarbeit zu bedanken:

„Ich danke den Mitarbeitern der Beschwerdestellen von eco, FSM und jugenschutz.net für ihre erfolgreiche Arbeit in mehr als 15 Jahren. Die Mitarbeiter der Beschwerdestellen leisten einen verantwortungsvollen Beitrag für die Gesellschaft, indem sie Provider und Internetdienste-Betreiber im Umgang mit rechtswidrigen Internetinhalten unterstützen und so dafür sorgen, dass Darstellungen sexuellen Missbrauchs Minderjähriger sowie Rassismus und Volksverhetzung schnell aus dem Netz verschwinden." Weiterlesen

eco Verband legt Studie zur Akzeptanz von E-Invoicing vor

  • Elektronische Rechnung und Elektronisches Bezahlen breiten sich mit zunehmender Digitalisierung auch im privaten Segment und bei kleineren Unternehmen aus
  • E-Invoicing und E-Payment sind elementar für die Digitale Transformation der Wirtschaft

Das Thema „E-Invoicing und E-Payment“ wird 2017 wichtige Weichenstellungen erfahren, prognostiziert eco – Verband der Internetwirtschaft e. V. Diese These begründet Prof. Dr. Georg Rainer Hofmann, Leiter der eco Kompetenzgruppe E-Commerce: „Die technische Möglichkeit, elektronische Rechnungen zu stellen, zu übertragen, elektronisch zu verarbeiten, zu bezahlen und zu archivieren, erscheint als ein zentrales Element der Fortentwicklung der digitalen Transformation der Wirtschaft und des Handels in Deutschland und Europa. Mit der zügigen Ausbreitung der Digitalisierung auf immer mehr Wirtschaftszweige wird auch die automatisierte Rechnungsstellung und -abwicklung immer mehr zum Alltag werden.“

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eco kritisiert Forderungen nach einer Ausweitung der Vorratsdatenspeicherung

Zu den aktuellen Forderungen nach einer Ausweitung der Vorratsdatenspeicherung sagt eco Vorstand Politik & Recht Oliver Süme: „Die aktuellen Forderungen nach einer Ausweitung der Vorratsdatenspeicherung auf Messenger Dienste, beziehungsweise auf sämtliche Telemediendienste wie es Lorenz Caffier formuliert hat, halten wir für besorgniserregend.
Eine solche Verpflichtung würde sich aufgrund der damit verbundenen immensen Kosten besonders auf Start-ups und kleinere Internetunternehmen in Deutschland extrem wettbewerbsschädigend auswirken und sind außerdem nicht ansatzweise mit der Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts in Einklang zu bringen. Die von diversen Regierungsakteuren in jüngster Zeit ins Spiel gebrachten regulatorischen oder überwachungstechnologischen Einzelmaßnahmen wirken darüber hinaus konzeptlos und bringen die Debatte um Cybersecurity aus Sicht der Internetwirtschaft nicht weiter."