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Internet der Dinge: Überforderung für den Verbraucher?

  • Deutsche in Sorge vor Kontrollverlust
  • Ein Drittel fühlt sich überfordert
  • Mögliche Kostenersparnis als Vorteil erkannt
  • Gemeinsame Studie von eco und YouGov
Kaffeemaschine, Glühlampe und Heizung – immer mehr Geräte werden „smart“ und Teil des „Internet der Dinge“. In einer gemeinsamen Studie von eco – Verband der deutschen Internetwirtschaft e. V. und YouGov wurde jetzt die Verbrauchersicht auf die rasante technische Entwicklung untersucht. Demnach hat ein Drittel der Deutschen Sorgen vor einem möglichen Kontrollverlust, auch wenn Vorteile wie eine mögliche Kostenersparnis erkannt werden und grundsätzliches Interesse und Neugier besteht. Es mangelt oft noch am grundlegenden Verständnis für das Internet der Dinge. eco Geschäftsführer Harald A. Summa mahnt daher: „Die Branche muss mehr in die Aufklärung investieren, denn eines ist klar: Kein Ding wird künftig mehr sein, wie es war. Denn Internet ist bald überall.“

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Europäische Informationssicherheit: eco warnt vor Einbeziehung sämtlicher Webdienste

  • Europaweite Harmonisierung im Bereich kritischer Infrastrukturen begrüßenswert
  • Fragmentierung und Umsetzungsunterschiede vermeiden
  • Anwendungsbereich auf tatsächlich kritische Infrastrukturen konzentrieren

Das Gesetzgebungsverfahren für eine europäische Richtlinie zur Netz- und Informationssicherheit (NIS-Richtlinie) steht kurz vor dem Abschluss. Mit dem Gesetzesverfahren möchte die Europäische Kommission die Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten untereinander verbessern und so die Widerstandsfähigkeit und Abwehrbereitschaft der EU gegen Cyberangriffe erhöhen. Bis spätestens Ende 2015 soll die Richtlinie beschlossen sein. In einem neu veröffentlichten Positionspapier begrüßt eco – Verband der deutschen Internetwirtschaft grundsätzlich die Bestrebungen für eine europaweite Harmonisierung der gesetzlichen Verpflichtungen zur IT-Sicherheit, sieht aber auch noch einige entscheidende ungelöste Probleme. Der Verband warnt insbesondere davor, sämtliche Dienste der Informationsgesellschaft, vom kleinen Webshop bis hin zum großen Social Media Dienst, in den Anwendungsbereich miteinzubeziehen. Weiterlesen

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Sichere Entwicklung – von Anfang an

  • Sicherheit wird bei Hard- und Softwareentwicklung zu wenig berücksichtigt
  • Internet Security Days starten Weckruf für Developer
  • Noch bis 31.07.2015 Early-Bird-Tarif nutzen

Nachrichten über Hacks, Datenverluste und Sicherheitslücken mehren sich. Und davon sind nicht nur Server, PCs und Smartphones betroffen: Mit dem Einzug des „Internet of Things“ ist praktisch jedes internetfähige Gerät ein potenzielles Ziel krimineller Aktivitäten. Die Berücksichtigung von Sicherheitsaspekten schon bei der Entwicklung neuer Hard- und Software ist deshalb auch eines der Schwerpunktthemen der Internet Security Days am 16. und 17. September im Phantasialand Brühl bei Köln. Interessierte sollten noch bis zum 31. Juli den Early-Bird-Tarif für die Sicherheitskonferenz nutzen.
Datendiebstähle bei Unternehmen, Einbruch ins Bundestagsnetzwerk oder Hack eines Autos: Immer häufiger wird über Fälle von Cyberkriminalität berichtet. Meistens spielen dabei Sicherheitslücken eine Rolle, die von den Hard- und Softwareentwicklern viel zu spät entdeckt werden. Von der smarten Glühbirne bis zum kompletten Atomkraftwerk – jedes an das Internet angeschlossene System bietet für Kriminelle ein Einfallstor für ihre illegalen Aktivitäten.

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Phishing-Abwehr: datenschutzrechtliche Bedenken – Gutachten empfiehlt Redacting

Phishing ist weiter auf dem Vormarsch: Die global tätige Anti-Phishing Working Group (APWG) hat für 2014 etwa 248.000 Phishing-Angriffe verzeichnet – ein neuer Rekordwert. Im Zeitraum von Oktober 2014 bis März 2015 wurden zudem 21 Milliarden E-Mails identifiziert, die nicht, wie vorgetäuscht, von namhaften Firmen versendet wurden. Als Bollwerk gegen die Phishing-Flut hat sich der immer häufiger genutzte internationale Authentifizierungsstandard DMARC (Domain-based Message Authentication, Reporting and Conformance) etabliert. Die eco Kompetenzgruppe E-Mail im eco – Verband der deutschen Internetwirtschaft e. V. hat in ihrem aktuellen Gutachten die rechtlichen Bedenken aufgezeigt und gleichzeitig herausgearbeitet, wie der Anti-Phishing Standard unter Beachtung bestimmter Implementierungsvorgaben mit deutschem Recht vereinbar ist. Da die sogenannten Failure Reports eine Vielzahl personenbezogener Daten wie Kreditkartennummer, Adresse oder Geburtsdatum enthalten können, spricht das Gutachten hier von „erheblichen datenschutzrechtlichen Bedenken“.

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Internetwirtschaft fordert: EU-Kommission soll Vorratsdatenspeicherung stoppen

  • Vorratsdatenspeicherung verstößt gegen europäische Grundrechte
  • Gebot der Inlandsdatenspeicherung konterkariert Datenschutz-Grundverordnung
  • Sicherheitsrisiko: Datenpools wecken Begehrlichkeiten 

Das von der Bundesregierung geplante Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung verstößt in mehreren Punkten gegen europäisches Recht und ist eine Gefahr für den digitalen Binnenmarkt in Europa. Diese Auffassung vertritt eco – Verband der deutschen Internetwirtschaft e. V. und appelliert in einem heute versandten Brief an die Europäische Kommission, dem Vorhaben im Rahmen des seit Anfang Juni laufenden Notifizierungsverfahrens einen Riegel vorzuschieben. Weiterlesen