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Blockchain – die Technologie für die Energiewende?

  • Die Blockchain-Technologie könnte in Zukunft direkte Transaktionen zwischen Energie-Erzeugern und -Verbrauchern ermöglichen
  • Blockchain-Geschäftsmodelle erleichtern dezentrale Energieversorgung und fördern die Energiewende
  • Rechtliche Hürden auf dem Weg zum Blockchain-basierten Energiemarkt

Kommt der Strommarkt der Zukunft ohne Stadtwerke, Energieversorger oder Strombörsen aus? „Die Blockchain-Technologie könnte es Energie-Erzeugern und -Verbrauchern ermöglichen, den Besitz von Energie direkt auszutauschen, ganz ohne die heute üblichen Zwischenhändler und Intermediäre“, sagt Dr. Ansgar Steinkamp, Senior Expert von Open Grid Europe im Rahmen des vom networker NRW organisierten ComIn Talks in Essen. „Die Beteiligten könnten dann über die Blockchain direkt miteinander interagieren und mit Strom, Gas und Zertifikaten für erneuerbare Energie handeln.“ Die Blockchain kann dabei als Transaktionstechnologie den Austausch, die Validierung, die Abrechnung und die Dokumentation vereinfachen. Weiterlesen

EU Cybersecurity: Rechtsstaatlichkeit muss oberstes Prinzip bleiben

Zur gestern vorgestellten Cybersecurity Strategie der Europäischen Kommission sagt eco Vorstand Politik & Recht Oliver Süme:

"eco – Verband der Internetwirtschaft e.V. begrüßt die Bestrebungen der Europäischen Kommission, das Vertrauen in IT-Produkte durch koordinierte Cybersicherheitsmaßnahmen zu stärken. Dies sollte insbesondere auch die Deutsche Bundesregierung zum Anlass nehmen, ihre IT-sicherheitspolitischen Regulierungsansätze auf europäischer Ebene zu synchronisieren und von nationalen Alleingängen abzusehen. Die angekündigte Überprüfung der Haftungsregeln für IT-Sicherheit sollte nur im engen Dialog mit der IT- und Internetwirtschaft stattfinden. Wir sehen darüber hinaus mit großem Interesse der weiteren Konkretisierung der Strategie beispielsweise bei den Themen e-Evidence und anonyme Nutzung von Diensten entgegen und hoffen, dass offene Fragen im Sinne rechtsstaatlicher Prinzipien geklärt werden."

eco Verband: „Mittelständler riskieren mit unsicheren Webseiten ihre Existenz“

  • Mit unsicheren Online-Auftritten machen sich kleine und mittelständische Unternehmen angreifbar und gefährden die Daten ihrer Kunden
  • eco Verband gibt Tipps für Online-Grundschutz mit kostenlosen Tools wie Siwecos

Mittelständler schützen ihre IT oft schlechter als börsennotierte Konzerne und gefährden so ihr Unternehmen: Viele Handwerks- oder mittelständische Produktionsbetriebe sind sich häufig der Risiken einer schlecht gewarteten IT-Infrastruktur nicht bewusst. Dabei steigt die Bedrohungslage, denken 95 Prozent der Security-Experten laut eco Umfrage*. Rund jeder Dritte (28 Prozent) der Befragten hatte in letzter Zeit mindestens einen Sicherheitsvorfall im Unternehmen. Neben Erpressungstrojanern wie Locky und Betrugsversuchen mittels CEO-Fraud sind unsichere Webseiten ein beliebtes Einfallstor für Cyberkriminelle. Weiterlesen