Cyberangriffe gehören längst zum Alltag – entscheidend ist daher nicht mehr nur, wie gut Systeme geschützt sind, sondern wie widerstandsfähig Organisationen im Ernstfall reagieren können.
Cyberresilienz geht über klassische IT-Sicherheit hinaus und umfasst die Fähigkeit, Angriffe zu erkennen, ihre Auswirkungen zu begrenzen und den Betrieb schnell wiederherzustellen.
Dieses Event beleuchtet praxisnahe Strategien, mit denen Unternehmen und Organisationen ihre digitale Widerstandsfähigkeit stärken können. Im Fokus stehen konkrete Maßnahmen, Best Practices und der Austausch darüber, wie sich Sicherheit, Geschäftsanforderungen und regulatorische Vorgaben erfolgreich miteinander verbinden lassen.
Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf dem Cyber Resilience Act (CRA), der neue rechtliche Anforderungen an die Sicherheit von Produkten mit digitalen Elementen stellt. Dabei werden sowohl regulatorische Rahmenbedingungen als auch konkrete Use Cases betrachtet – von der sicheren Produktentwicklung über Vulnerability Management bis hin zu Meldepflichten und Lifecycle-Verantwortung. Teilnehmende erhalten Einblicke, wie sich CRA-Vorgaben praktisch umsetzen lassen und welche Auswirkungen sie auf Prozesse, Rollen und Lieferketten haben.
Ergänzend wird das
Common Security Advisory Framework (CSAF) vorgestellt, das als standardisiertes Format für den Austausch von Sicherheitswarnungen dient. Anhand konkreter Beispiele wird gezeigt, wie CSAF Unternehmen dabei unterstützt, Schwachstellen strukturiert, automatisiert und skalierbar zu kommunizieren – sowohl intern als auch entlang der gesamten Supply Chain. Damit wird ein wichtiger Beitrag zur Transparenz und Reaktionsfähigkeit im Umgang mit Sicherheitslücken geleistet.
Die Teilnahme an der Veranstaltung ist eco & EuroCloud Mitgliedern vorbehalten.
Interessierte, die noch kein Mitglied sind, wenden sich gerne an
sicherheit@eco.de.