Internet Security Days @ it-sa 2026
2026 wird für Unternehmen zum Realitätscheck. NIS2 und Cyber Resilience Act gehen in die praktische Umsetzung, neue europäische Vorgaben verändern Verantwortlichkeiten und Investitionsentscheidungen. Gleichzeitig verschärfen KI, geopolitische Abhängigkeiten und Angriffe auf zentrale digitale Infrastrukturen die Sicherheitslage.
Bei den Internet Security Days @ it-sa 2026 bringen wir deshalb diejenigen zusammen, die diese Veränderungen gestalten, umsetzen und verantworten:
Entscheider:innen aus Unternehmen,
Führende Cybersecurity-Expert:innen sowie
hochrangige Vertreter:innen aus Politik und EU-Institutionen.
Erstmals findet die etablierte Cybersecurity-Konferenz des eco Verbands mitten auf der it-sa, Europas führender Fachmesse für IT-Sicherheit, statt.
Damit verbinden wir an einem Tag zwei Welten: die Breite und Dynamik der Messe mit der Tiefe einer kuratierten Executive-Konferenz.
Was bedeutet neue Regulierung konkret für Ihre Organisation?
Wo müssen Sie jetzt investieren?
Welche Technologien und Architekturen werden für Resilienz entscheidend?
Und was funktioniert in der Praxis wirklich?
In sechs thematisch aufeinander aufbauenden Sessions geht es genau um diese Fragen. Von Regulierung, Haftung und Marktzugang über resiliente Netze, Cloud und Rechenzentren bis zu sicherer KI, E-Mail-Sicherheit und der Abwehr von DNS-Missbrauch.
Keine endlosen Grundsatzdebatten, sondern konkrete Erfahrungen, reale Incident Cases und Einblicke von Menschen, die Cybersecurity täglich verantworten. Damit Sie am Ende des Tages nicht nur besser informiert sind, sondern klarer entscheiden können.
Für Strategie. Für Investitionen. Für Governance. Und für den Ernstfall.
INHALT & AGENDA
INHALT & AGENDA
- 9:00
- Einlass & Registrierung
- 9:15
- Begrüßung & Eröffnungskeynote
- 9:45
-
EU-Cybersicherheitsregulierung am Wendepunkt: Von der Compliance zum Marktzugang
Speaker:innen werden in Kürze bekanntgegeben. Die Diskussion findet auf Englisch statt.
Mehr zur Session Weniger anzeigen
Was verändert sich für Unternehmen, wenn europäische Cybersicherheitsregulierung von der Gesetzgebung in Umsetzung, Aufsicht und Marktzugang übergeht?Mit NIS2, dem Cyber Resilience Act und der geplanten Reform des EU Cybersecurity Act beginnt für Europas digitale Wirtschaft eine neue Phase: Aus politischen Vorgaben werden konkrete Pflichten, Prüfungen und Haftungsrisiken. Anforderungen an Risikomanagement, Meldeprozesse, Zertifizierung, Security-by-Design und Lieferkettensicherheit werden damit zu strategischen Faktoren für Investitionen, Wettbewerbsfähigkeit und Marktzugang. Entscheidend ist, regulatorische Sicherheit zu schaffen, ohne Innovation und Wachstum auszubremsen.
Hochrangige Vertreterinnen und Vertreter der Europäischen Kommission, von ENISA, BSI, Deutsche Telekom und SAP ordnen den Übergang von der Gesetzgebung zur Durchsetzung ein. Im Mittelpunkt stehen regulatorische Überschneidungen, offene Aufsichtsfragen und der konkrete Handlungsbedarf für Unternehmen. Die Session zeigt, wie Cybersecurity von einer Compliance-Aufgabe zu einer Voraussetzung für Vertrauen, Resilienz und nachhaltigen Markterfolg wird.
- 10:45
- Pause
- 11:15
-
Europas Netze zukunftsfähig machen: Digital Networks Act, Investitionen und Infrastrukturresilienz
Speaker:innen werden in Kürze bekanntgegeben. Die Diskussion findet auf Englisch statt.
Mehr zur Session Weniger anzeigen
Welche Netze und Investitionsmodelle braucht Europa, damit digitale Resilienz nicht nur vorgeschrieben, sondern tatsächlich aufgebaut und finanziert werden kann?Europas Ambitionen bei KI, Cloud und digitaler Souveränität stehen und fallen mit leistungsfähigen, sicheren und skalierbaren Netzen. Perspektiven aus dem Europäischen Parlament, der Glasfaserwirtschaft, dem Mobilfunk, von Internetknoten und aus der Cloud-Technologie beleuchten, ob der Digital Networks Act bessere Investitionsbedingungen schaffen, regulatorische Fragmentierung abbauen und Europas digitale Wettbewerbsfähigkeit stärken kann.
Im Fokus steht, wie sich Glasfaser-, Mobilfunk-, Interconnection- und Cloud-Infrastrukturen weiterentwickeln müssen, um KI-basierte Dienste zuverlässig zu tragen. Zugleich geht es um die Frage, wie Investitionsverantwortung, Resilienz und Wettbewerbsfähigkeit im europäischen digitalen Ökosystem künftig verteilt werden sollten – und welche Weichen dafür heute gestellt werden müssen.
- 12:15
-
Souveräne Infrastrukturen: Physische Cyberresilienz für KI, quantensichere Systeme und kritische digitale Dienste
Speaker:innen werden in Kürze bekanntgegeben.
Mehr zur Session Weniger anzeigen
Wie lässt sich digitale Souveränität jenseits von Eigentum und Standort durch kontrollierbare Betriebsmodelle, resiliente Verbindungswege, gesicherte Energieversorgung, belastbare Wiederanlaufkonzepte und tatsächliche operative Kontrolle gewährleisten?Digitale Souveränität entscheidet sich auch in der physischen Infrastruktur. KI-Anwendungen, hochkritische Zahlungsdienste und die Migration zu quantensicheren Systemen erhöhen die Anforderungen an Rechenleistung, Konnektivität, Verfügbarkeit und Ausfallsicherheit grundlegend. Damit rücken die Absicherung kritischer Workloads, die Reduzierung von Abhängigkeiten und der Aufbau belastbarer Redundanzen in den Mittelpunkt.
Vertreterinnen und Vertreter aus Politik und Internetinfrastruktur diskutieren, wie Rechenzentrumshubs, regionale Standorte, Edge-Infrastrukturen und redundante Glasfasernetze zu einem resilienten Gesamtsystem verbunden werden können. Behandelt werden physische Single Points of Failure, Konzentrationsrisiken sowie Energie- und Netzverfügbarkeit – mit dem Ziel, kritische digitale Dienste auch unter technologischem und geopolitischem Druck verfügbar und kontrollierbar zu halten.
- 13:15
- Mittagspause
- 14:00
-
Künstliche Intelligenz und Cyberresilienz: Kritische Internetinfrastrukturen sicher automatisieren
Speaker:innen werden in Kürze bekanntgegeben.
Mehr zur Session Weniger anzeigen
Welche Entscheidungen darf eine KI in kritischen Sicherheitsprozessen selbst treffen – und wer trägt die Verantwortung, wenn sie falsch liegt?Künstliche Intelligenz wird zum entscheidenden Faktor für die Cyberresilienz digitaler Infrastrukturen: Sie ermöglicht eine frühere Erkennung von Bedrohungen, die Analyse komplexer Angriffsmuster und schnellere Reaktionen auf Sicherheitsvorfälle. Gleichzeitig entstehen neue Angriffsflächen, Abhängigkeiten und systemische Risiken. Die zentrale Herausforderung lautet daher nicht mehr, ob KI eingesetzt wird, sondern wie sie sicher, kontrollierbar und regelkonform genutzt werden kann.
Expertinnen und Experten aus Forschung, Internetinfrastruktur, operativer Cybersecurity und Regulierung zeigen, wie sich das Potenzial von KI erschließen lässt, ohne Kontrolle und Resilienz zu gefährden. Im Mittelpunkt stehen Governance, Risikomanagement, sichere Automatisierung und die Anforderungen aus EU AI Act, NIS2 und Cyber Resilience Act. Die Session macht deutlich, welche Entscheidungen jetzt notwendig sind, damit KI zum Sicherheitsgewinn und nicht zum neuen Geschäftsrisiko wird.
- 15:00
-
Sichere E-Mail als Standard: BSI-Vorgaben in konkretes CISO-Handeln übersetzen
Speaker:innen werden in Kürze bekanntgegeben.
Mehr zur Session Weniger anzeigen
Wie können Unternehmen die BSI-Vorgaben zur E-Mail-Sicherheit innerhalb klarer Verantwortlichkeiten wirksam und messbar umsetzen?E-Mail bleibt das Rückgrat der digitalen Geschäftskommunikation – und zugleich eines der wichtigsten Einfallstore für Phishing, Identitätsdiebstahl und Business Email Compromise. Aufbauend auf dem E-Mail-Sicherheitsjahr des BSI zeigt die Session, wie sich die Technischen Richtlinien zu E-Mail-Authentifizierung und sicherem Transport wirksam umsetzen lassen. SPF, DKIM, DMARC, DNSSEC, DANE, TLS und MTA-STS werden dabei in eine konkrete betriebliche Handlungsagenda übersetzt.
Im Mittelpunkt stehen fragmentierte Domainportfolios, unbekannte Drittversender, Altsysteme, Zustellbarkeitsrisiken und unklare Verantwortlichkeiten. Praxisbeispiele zeigen, wie Governance etabliert, Fortschritte messbar gemacht und sichere E-Mail-Kommunikation dauerhaft in der Sicherheitsarchitektur verankert werden kann. Eigene Domains stärken dabei die Kontrolle über Absenderidentitäten und digitale Handlungsfähigkeit. Die Session endet mit einem konkreten 90-Tage-Aktionsplan für die Umsetzung.
- 16:00
- Pause
- 16:30
-
Von der Erkennung zur Unterbrechung: Cyberresilienz gegen DNS-Missbrauch stärken
Speaker:innen werden in Kürze bekanntgegeben. Die Diskussion findet auf Englisch statt.
Mehr zur Session Weniger anzeigen
Wie kann die Zusammenarbeit im DNS- und Internetinfrastruktur-Ökosystem verbessert werden, damit aus Sicherheitsinformationen schneller wirksame und rechtssichere Maßnahmen entstehen?Phishing, Malware, Botnetze und weitere Cyberangriffe nutzen ein komplexes Zusammenspiel aus Domains, DNS-Diensten, Hosting-Plattformen und kompromittierten Systemen. Erkennung allein reicht deshalb nicht aus: Notwendig sind belastbare Daten, verwertbare Hinweise, klare Verantwortlichkeiten und eine schnelle Zusammenarbeit zwischen Security-Teams, CERTs, Registraren, Registries, Hostingprovidern und der internationalen DNS-Community. Ein aktuelles Lagebild der eco Initiative topDNS zeigt, wie sich Missbrauchsmuster, Angriffsdauer und Gegenmaßnahmen entwickeln.
Die Diskussion verfolgt die gesamte Reaktionskette vom ersten Sicherheitssignal bis zur koordinierten Unterbrechung krimineller Infrastruktur. Im Mittelpunkt stehen die Verifizierung von Meldungen, rechtssichere und wirksame Interventionen sowie grenzüberschreitende Eskalationswege. Die Session zeigt, wie DNS-Intelligence und die Zusammenarbeit auf Infrastrukturebene systematisch in Incident Response, Risikomanagement und Cyberresilienz integriert werden können.
- 17:30
- Networking
SPRECHER & HOSTS
Co-founder, Global Services
noris network AG
Referatsleiter Allianz für Cybersicherheit, Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI)
CTO
Hornetsecurity Group
Senior Projektmanager Datacenter
eco – Verband der Internetwirtschaft e.V.
Corporate Communications
Link11 GmbH
Senior Director, Global Services
Mapp Digital Services
Head of Testing Labs / Management Board
AV-TEST
Founding Director of the Institute for AI Safety and Security
Deutsches Zentrum für Luft-und Raumfahrt e.V. (DLR)
Leiterin Verbandskommunikation
eco - Verband der Internetwirtschaft e.V.
Vice President of Domains
Tucows
Stellv. Vorstandsvorsitzender, Vorstand Infrastruktur und Netze
eco - Verband der Internetwirtschaft e.V.
Managing Director Frankfurt
Global Switch
Strategy Director
cyberintelligence.institute
Vice President, Stakeholder Engagement & Managing Director, Europe
ICANN Org
Geschäftsführer / Partner
NVISO Security
Gründerin & CEO
DOTZON & dotBerlin
Senior Manager Government Affairs
Microsoft
Vorstand Ressort IT-Sicherheit
eco - Verband der Internetwirtschaft e.V.
Gründer
Pursche Tactical Consulting & Communications
Geschäftsführer, Rickert Rechtsanwaltsgesellschaft mbH
Geschäftsführer
GasLINE GmbH & Co. KG
Referent für Digitale Infrastrukturen & Resilienz
eco - Verband der Internetwirtschaft e.V.
CISO
Osram
Geschäftsführer
nicmanager
Chief Security Officer
Deutsche Telekom
Global Group General Counsel, Leaseweb
LOCATION
NürnbergMesse GmbH
Messezentrum 1
90471 Nürnberg
Germany
REGISTRIERUNG
Als Teil des eco Netzwerks erhalten Sie unter Angabe des Codes "itsa26eco500" die Tickets für 500€ statt 1500€
Das Congress Ticket umfasst sowohl die Teilnahme an den Internet Security Days @ it-sa 2026 als auch den Zutritt zur it-sa. So wird aus einem Konferenztag zugleich die Gelegenheit, die wichtigsten Cybersecurity-Themen, Anbieter und Akteure der Branche an einem Ort zu erleben.
Die Plätze sind begrenzt. Seien Sie dabei, wenn die Internet Security Days erstmals auf der it-sa stattfinden.