Grass Merkur - Hannover
16.06.2026
10:00 - 15:00 Uhr

Inhalt & Zielsetzung

Datensouveränität entwickelt sich im Zeitalter von Künstlicher Intelligenz zu einer zentralen strategischen Voraussetzung für wettbewerbsfähige digitale Geschäftsmodelle. Denn mit der wachsenden Bedeutung datengetriebener Prozesse steigen zugleich die Anforderungen an Netze, Cloud-Architekturen, Rechenzentren und IoT-Infrastrukturen. Unternehmen stehen damit vor der Aufgabe, Kontrolle über Datenflüsse, Datenverarbeitung und Datenhaltung strukturell zu verankern – und Datensouveränität nicht nur regulatorisch, sondern auch architektonisch und operativ sicherzustellen.

Im Mittelpunkt des Events stehen drei zentrale Fragestellungen:

  • Datensouveränität als Architekturfrage: Welche Infrastrukturentscheidungen in Netz, Cloud, Edge und Rechenzentrum sind notwendig, um Kontrolle über Datenzugriff, Datenverarbeitung und Datenflüsse zu gewährleisten?
  • Regulatorik als Infrastrukturtreiber: Wie verändern Anforderungen aus Data Act, NIS2 und AI Act die strategische Planung und den Betrieb digitaler Infrastrukturen?
  • Datensouveränität als Voraussetzung für Wertschöpfung: Wie schaffen Unternehmen die technische und organisatorische Grundlage für vertrauenswürdige Datennutzung, Interoperabilität und belastbare digitale Ökosysteme?

Ziel des Events ist eine strategische Einordnung aus Entscheiderperspektive sowie die Diskussion, wie Datensouveränität entlang der digitalen Wertschöpfungskette konkret umgesetzt werden kann – von Konnektivität und Hosting über Cloud- und Edge-Architekturen bis hin zu IoT-basierten Datenökosystemen.

Das Programm verbindet kompakte Impulse mit moderierten Panels und richtet sich gezielt an Führungskräfte aus Rechenzentren, Cloud, Interconnection, Netzbetrieb und IoT-nahen Anwenderbranchen.

Thematische Schwerpunkte des Abends:

  • Die Infrastruktur der Datensouveränität: Netze, Cloud- und Rechenzentrumsarchitekturen als Grundlage für Kontrolle, Resilienz und vertrauenswürdige Datennutzung.
  • Architekturentscheidungen unter regulatorischem Druck: Wie Unternehmen Datensouveränität strukturell verankern und technische Entscheidungen an neue regulatorische Realitäten anpassen.
  • IoT, Edge und KI: Welche Rolle dezentrale Datenverarbeitung, Echtzeitfähigkeit und sichere Datenflüsse für moderne digitale Infrastrukturen spielen.
  • Datenräume und digitale Ökosysteme: Wie aus souveräner Infrastruktur belastbare Datenräume, interoperable Partnerschaften und neue Wertschöpfungspotenziale entstehen.

Datum:
16. Juni 2026, 10:00 - 15:00 Uhr

Ort:
Grass Merkur
Rothwiese 5
30559 Hannover

Anmeldeinformationen:

  • Die Veranstaltung ist auf 40 Personen limitiert.
  • Die Berücksichtigung erfolgt nach Reihenfolge der Anmeldungen.
  • Anmeldeschluss ist der 10.06.2026.
  • Bei Rückfragen zum Event melden Sie sich gern per E-Mail an patricia.trinkaus@eco.de.

Agenda

09:45
Registrierung & Networking
10:00
Welcoming Remarks
• Patricia Trinkaus, Manager DGM u. Technologien, eco - Verband der Internetwirtschaft e.V.
• Ramon Gonzalez, Alliance Manager Enterprise Business, DE-CIX
• Markus Dietz, Leiter Business Development und Vertrieb, Grass Merkur
10:20
Block 1: Datensouveränität als Architekturfrage
NOKIA (tbc.)
10:50
Panel - Control by Design: Infrastrukturentscheidungen für Datensouveränität
23:35
Kaffeepause & Networking
11:50
Block 2: Datensouveränität als Geschäftsmodell
12:20
Panel 2: Von Datenkontrolle zu Datenwertschöpfung
13:05
Networking & Lunch
13:45
Rechenzentrums Führung
14:45
Abschluss & Nächste Schritte