@Köln
07.10.2026
10:00 - 15:00 Uhr

Digitale Infrastrukturen bilden das Fundament unserer Wirtschaft, unseres Staates und unserer Gesellschaft. Gleichzeitig stehen sie zunehmend im Fokus staatlicher und krimineller Angriffe. Mit der wachsenden Vernetzung kritischer Infrastrukturen, dem Einsatz Künstlicher Intelligenz und einer sich verschärfenden geopolitischen Lage gewinnt eine zentrale Frage an Bedeutung: Welche Sicherheitsarchitektur braucht Deutschland, um seine digitalen Infrastrukturen langfristig resilient zu machen?

Cybersicherheit lässt sich heute nicht mehr isoliert betrachten. Resiliente digitale Infrastrukturen erfordern ein enges Zusammenspiel von Staat, Sicherheitsbehörden, Betreibern kritischer Infrastrukturen, Internetunternehmen und Technologieanbietern. Initiativen wie der Cyber Dome zeigen, wie eine engere Vernetzung staatlicher Akteure und der Wirtschaft künftig dazu beitragen kann, Cyberbedrohungen schneller zu erkennen, Informationen effizienter auszutauschen und Angriffe wirksamer abzuwehren.

Im Rahmen der Veranstaltung „Welche Sicherheitsarchitektur braucht Deutschland, um seine digitalen Infrastrukturen langfristig resilient zu machen?“ diskutieren führende Vertreter aus Politik, Sicherheitsbehörden, Wirtschaft und Betreibern kritischer digitaler Infrastrukturen, wie Deutschland seine digitale Sicherheitsarchitektur für die kommenden Jahre weiterentwickeln muss.

Im Mittelpunkt stehen Fragen rund um den Schutz kritischer digitaler Infrastrukturen, die Zusammenarbeit zwischen Staat und Wirtschaft, den Cyber Dome als neues Kooperationsmodell sowie die Rollen und Verantwortlichkeiten der verschiedenen Akteure im digitalen Krisenfall.

Neben strategischen Impulsen erhalten die Teilnehmenden praxisnahe Einblicke in konkrete Anwendungsfälle und Best Practices aus der Internet- und Telekommunikationsbranche. Anhand realer Beispiele wird gezeigt, wie Internetknoten, Netzbetreiber und globale Infrastrukturunternehmen Cyberangriffe erkennen, bewerten und gemeinsam erfolgreich abwehren.

Im Rahmen des gemeinsamen Meetings der eco Kompetenzgruppen KRITIS, Sicherheit und Netze diskutieren Expert:innen aus Politik, Behörden und Wirtschaft über:

  • Welche Sicherheitsarchitektur Deutschland für resiliente digitale Infrastrukturen benötigt
  • Den Cyber Dome und neue Modelle der Zusammenarbeit zwischen Staat und Wirtschaft
  • Die aktuelle Bedrohungslage sowie Lehren aus großflächigen Cyberangriffen
  • Best Practices aus den Bereichen DDoS-Abwehr, Netzsicherheit, Bedrohungsanalyse und Incident Response
  • Die Rolle von Internetknoten, Netzbetreibern, Cloud-Anbietern und Sicherheitsunternehmen beim Schutz kritischer digitaler Infrastrukturen
  • Anforderungen an eine resiliente Cybersicherheitsarchitektur bis 2035

Nutzen Sie die Gelegenheit, sich mit führenden Expert:innen aus Politik, Sicherheitsbehörden und Wirtschaft auszutauschen, aktuelle Entwicklungen der deutschen Cybersicherheitspolitik kennenzulernen und gemeinsam zu diskutieren, wie Deutschland seine digitalen Infrastrukturen resilient, sicher und zukunftsfähig gestalten kann.

Ort:

eco – Verband der Internetwirtschaft e. V.
Lichtstraße 43h
50825 Köln-Ehrenfeld

Hinweis: Die eingeladenen Speaker werden fortlaufend ergänzt. Bestätigte Speaker sind bereits in der Agenda aufgeführt.

Hinweis: Aufgrund der begrenzten Teilnehmerzahl behalten wir uns vor, Anmeldungen aus den Kernzielgruppen bevorzugt zu berücksichtigen.

Agenda

10:00
Registrierung und Networking
10:30
Begrüßung
10:40
Vortrag
11:10
Paneldiskussion 1 - Cyber Dome: Welche Sicherheitsarchitektur braucht Deutschland?
11:55
Pause
13:40
Use Cases / Best Practices
13:20
Paneldiskussion 1 - Der digitale Ernstfall: Wer entscheidet, wenn das Netz angegriffen wird?
14:05
Networking

Anmelden