09.05.2016

144 TBit/S unter dem Meer

„Schier unglaubliche Kapazität“ bringt Deutschland näher an Nordeuropa und Asien

Frankfurt/Helsinki, 09.05.2016 – Cinia Group und Alcatel-Lucent Submarine Networks (ASN) haben ihre Tests am Untersee-Kabelsystem C-Lion1 erfolgreich abgeschlossen und mit einer Kapazität von 144 Terabit pro Sekunde (acht optische Glasfaserpaare zu je 18 Terabit pro Sekunde) Höchstwerte erzielt.

Somit ist Cinia erfolgreich im deutschen Markt gelandet und legt nun im Frankfurter Internetknotenpunkt DE-CIX an.

Mit diesem Ergebnis ist der Nachweis erbracht, dass das Kabelsystem C-Lion1 die vor allem durch Cloud Computing, Big Data und durch die fortschreitende Digitalisierung gestiegenen Anforderungen effektiv erfüllen kann. C-Lion1 verbindet Deutschland mit Finnland und somit die in Nord- und Mitteleuropa ansässigen Rechenzentren. Diese Verbindung schafft somit auch eine neue latenzarme Route zwischen Europa und Asien.

Internet-Infrastruktur Evangelist Arnold Nipper vom Frankfurter Knotenpunkt DE-CIX freut sich: „Cinias neue Glasfaserkabel von Helsinki nach Rostock bieten für den deutschen Markt eine Reihe guter Geschäftsvorteile: da ist zum einen die schier unglaubliche Kapazität und ferner die sehr geringe Latenz zwischen Finnland und Deutschland. Damit wird es zunehmend attraktiver, deutsche Inhalte und Anwendungen auch in finnischen Rechenzentren kostengünstig zu betreiben.

Deutschland und Finnland haben vergleichbar strenge Datenschutz-Regelungen, so dass Finnland eine günstige und sichere Alternative für die Redundanz-Lösungen deutscher RZ-Betreiber darstellt. Neben Stromkosten und klimatisch günstigen Bedingungen, bietet das Land durch seine geographische Lage auch weitere Vorteile an, wie Ari-Jussi Knaapila Geschäftsführer der Cinia Group erläutert: „Das Unterseekabel wird zukünftig eine schnelle und leistungsstarke Anbindung nach Nord-Europa sowie nach Russland und künftig weiter nach Asien liefern – über die sog. ,North-East Passage Route‘, die eine neue Telekommunikationsanbindung nördlich von Russland direkt nach Asien darstellen wird.

Taneli Vuorinen, Senior Vice President der Cinia Group, erklärt: „Dieses Ergebnis beweist, dass Cinia in der Lage ist, Connectivity-Services mit höchster Geschwindigkeit und niedrigster Latenz anzubieten, von denen Rechenzentren sowie Unternehmen und Organisationen mit hohem Datenaufkommen profitieren können. Die Implementierung wurde gemeinsam mit ASN erfolgreich und wie geplant abgeschlossen. Nun steht die neue Verbindung bereit, um die Entwicklung der digitalen Wirtschaft voranzutreiben.

Cinia feiert seine Ankunft in Deutschland in Frankfurt am
19. Mai 2016. Seien Sie bei der feierlichen Eröffnung in der
Frankfurter Klassikstadt mit dabei.

Weitere Informationen und kostenlose Anmeldung.

144 TBit/S unter dem Meer
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