Inhalte die geeignet sind die Entwicklung von Kindern oder Jugendlichen zu einer eigenverantwortlichen und gemeinschaftsfähigen Persönlichkeit zu beeinträchtigen, werden entwicklungsbeeinträchtigende Inhalte genannt. Hierzu zählen z.B. Magersuchts-Foren, unsittliche und/oder verrohend wirkende Inhalte...

 

Entwicklungsbeeinträchtigende Inhalte dürfen nur unter bestimmten Voraussetzungen verbreitet werden. So müssen Telemedien-Anbieter dafür Sorge tragen, dass Kinder oder Jugendliche der betroffenen Altersstufen die Inhalte üblicherweise nicht wahrnehmen (§ 5 Abs. 1 JMStV).

 

Dieser Verpflichtung kann er unter anderem nachkommen, indem er seine Webseite mit einem Jugendschutz-Label kennzeichnet, das von einem anerkannten Jugendschutzprogramm ausgelesen werden kann. Dies geschieht mittels einer age-de.xml-Datei, in der die entsprechende Altersklasse direkt angegeben wird. Wie bereits aus der Kennzeichnung von Kinofilmen bekannt, gibt es die Altersklassen ab 0, ab 6, ab 12, ab 16 und ab 18 Jahre. Aktuell bedürfen jedoch die „ab 18 Jahre“-Inhalte noch eines weitergehenden technischen Schutzes, das Label allein reicht derzeit noch nicht aus. Weitere Informationen und Hilfe für die Erstellung des Labels erhalten Sie beispielsweise bei JusProg e.V.