Das Internet kennt keine Staatsgrenzen: Eine wirkungsvolle Bekämpfung von rechtswidrigen Internetinhalten kann nur durch eine internationale Zusammenarbeit erreicht werden. Daher gründeten acht Organisationen, darunter eco, mit Unterstützung des „Aktionsplans zur Förderung der sichereren Nutzung des Internets“ der Europäischen Kommission im November 1999 INHOPE (International Association of Internet Hotlines).

 

INHOPE ist der internationale Dachverband von Internetbeschwerdestellen, die weltweit operieren und Beschwerden über illegale Inhalte (insbesondere Darstellungen des sexuellen Missbrauchs Minderjähriger) im Internet entgegennehmen. Das Netzwerk besteht mittlerweile aus mehr als 45 Beschwerdestellen in über 40 Ländern. Innerhalb des Netzwerks können Beschwerden an den jeweils zuständigen Partner weitergeleitet werden. So wird den Beschwerden in ihrem jeweiligen Ursprungsland nachgegangen. Durch die Kooperation von Beschwerdestellen mit den Strafverfolgungsbehörden ist dies auch im Hinblick auf die Strafverfolgung vorteilhaft.

 

Diese Kooperation hat sich bewährt: Der rasche und sichere Austausch von Informationen über Ländergrenzen hinweg hat bereits zur Zerschlagung einer Vielzahl von Kinderpornografie-Ringen geführt.

 

INHOPE selbst ist keine Beschwerdestelle, sondern unterstützt die Zusammenarbeit der Mitglieds-Beschwerdestellen in den einzelnen Ländern. Die Dachorganisation legt unter anderem Mindeststandards für die Beschwerdebearbeitung und den Austausch von Beschwerden im INHOPE-Verbund fest und bietet regelmäßige Trainings für Mitarbeiter/innen von Beschwerdestellen an.

INHOPE

 

Als Ansprechpartner für Fragen und Anregungen stehen Ihnen Peter-Paul Urlaub und Alexandra Koch-Skiba gerne zur Verfügung.